Bertil - Frei Schnauze von Johanna Hirt

Bertil
Ein kleiner Hund entdeckt die Welt der Menschen

 

Als Straßenhund in Griechenland geboren, landet der kleine Bertil über den Tierschutz in einer liebevollen Familie in Deutschland. Konfrontiert mit gleich zwei überfürsorglichen Ersatzmüttern begibt er sich auf Entdeckungsreise in die menschliche Welt. Aus seiner Sicht erscheinen die Dinge, die die Menschen so tun und sagen manchmal recht merkwürdig. Neugierig und selbstbewusst beginnt er, das Leben auf seine eigene Weise unter die Lupe zu nehmen und stolpert über so manche Sichtweise, die man vielleicht ändern könnte.  

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Er stellt sich Fragen wie: Warum gucken die Menschen eher in ein Hundeverstehbuch, anstatt einfach auf ihre Hunde?  Ist es wirklich sinnvoll immer bei der Erziehung mitzumachen? Warum darf man Tante Anna nicht einfach zeigen, dass man sie nicht mag? Und: kann man Puh-bah-tät behalten?  Auf kindlich-fröhliche und witzig-saloppe Weise, und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, macht er sich Gedanken über menschliche Lebensanschauungen. Seine Erlebnisse teil er mit seiner leiblichen Mama, die, wie man ihm erzählt hat, im Himmel wohnt und mit der er regelmäßig Zwiesprache hält…

 

Und so wird dem Leser vielleicht so manches Mal bewusst, dass es gar nicht so falsch wäre, das Leben ein bisschen mehr aus Hundesicht zu sehen.(Johanna Hirt)

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Wir durften die Geschichten von Bertil schon vor einer Weile lesen und konnten es kaum erwarten, ihn euch vorzustellen. Beim ersten Hinsehen sind es lustige Geschichten, die pfiffig-naiv von dem kleinen Bertil erzählt werden. Doch immer wieder stutzt man - hat man sich doch selbst mehr als einmal wiedererkannt. Bertil wundert sich in seiner Zwiesprache mit seiner Mama im Himmel oft darüber, wie kompliziert wir Menschen es uns doch oft machen. 

In Kürze wird dieses wundervolle Buch erscheinen, dann werden wir in unserem Blog natürlich auch davon berichten. Leider wird es als Kinderbuch angekündigt, was diesen Geschichten überhaupt nicht gerecht wird. Es ist sicherlich auch für Kinder lustig und unterhaltsam zu lesen, doch die tiefen Lebensweisheiten, die uns dieser Jungspund völlig unbedarft auf die Nase bindet, sind so für Kinder noch gar nicht zu erkennen. Also für jeden von uns eine absolute Leseempfehlung!

Über zwei Dinge sind wir ganz besonders glücklich:

Zum einen haben wir die Erlaubnis der Autorin bekommen, euch in unserem Blog den ein oder anderen Vorgeschmack auf Bertil zu geben, zum anderen spendet Johanna Hirt ihren Verkaufserlös vollständig an den Tierschutz und dieser kommt jeweils zur Hälfte dem Verein Freunde von Vierpfötchen e.V. und Wir für Foteinis Fellnasen e.V. zugute.

 

Darüber freuen wir uns wie jeck (Kölner...) und bedanken uns von Herzen! 

Zu kaufen gibt es das Buch überall, wo´s Bücher gibt, bei der Autorin selbst (unsere Empfehlung) oder natürlich direkt beim Verlag. Sprecht uns oder die Freunde von Vierpfötchen e.V. gerne an, wir vermitteln gerne den Kontakt. 

Johanna Hirt berichtet von sich selbst:

Ich habe schon als kleines Kind Geschichten geliebt und von jedem Gast, der damals zu Besuch kam, eine Erzählung hören wollen. Meistens wurde mein Wunsch erfüllt. Ich habe mal irgendwo gelesen: wer Geschichten anhört und Bücher liest, der kann 1000 Leben leben. Und da man, wenn man selbst schreibt, alles erfinden kann, was man möchte, habe ich damit auch schon früh angefangen. Viele Menschen und Tiere haben meinen bisherigen Weg begleitet oder ihn gekreuzt und damit immer wieder zu meiner Inspiration und Weiterentwicklung beigetragen. In jeder Hinsicht. Natürlich habe ich auch einiges an Ausbildung gemacht, aber: ist es denn wichtig, möglichst viele Diplome, Zertifikate, Weiterbildungen aufzuzählen? Auch in puncto Bildung (dazu gehört übrigens auch und vor allem die Herzensbildung) wurde ich inspiriert und habe einiges gelernt, was mich weitergebracht hat, aber die wahre Schule ist und bleibt für mich die Schule des Lebens: das Hinschauen, Hinfühlen, das Wahrnehmen, möglichst ohne Vorurteile und Erwartungen und mit viel Neugier. Und in dieser Weiterbildung stecke ich noch immer – ich hoffe noch ganz lang.