Eindrücke aus der Auktionswoche vom 2. Januar bis 8. Januar 2022

Versteigerungen für den Tierschutz: Kunst, Unikate und Handarbeit


In der letzten Woche hatten wir nicht nur die wundervolle Möglichkeit in der oben genannten Gruppe zugunsten von Foteini zu verkaufen, wir durften dort auch täglich einen Teil von Foteinis bzw. unserer Arbeit vorstellen.

Dafür ein herzliches Dankeschön!


Niemand kann sich vorstellen, wieviel Freude wir beim Erstellen und Ausarbeiten der Texte hatten. Aber nicht nur das. Auch wenn wir Foteini schon seit geraumer Zeit kennen und ihre Arbeit wertschätzen, hat uns diese Ausarbeitung noch einmal sehr verdeutlicht, wie wertvoll Tierschutz vor Ort ist, wieviel dadurch überhaupt erst möglich ist.

Wir fänden es sehr schaden, wenn all diese von uns liebevoll geschriebenen Texte, nach dieser Woche wieder verschwinden würden. Deshalb haben wir uns überlegt, sie hier noch einmal zusammenzufassen – denn sie sind und bleiben aktuell!


Wir wünschen Euch noch einmal viel Freude beim Lesen!

Mit herzlichen Grüßen

Susanne und Ute


Vorstellung Wir für Foteinis Fellnasen e.V. Ansprechpartner: Susanne Röcher Wir und damit vor allem die Fellnasen rund um Foteini freuen uns sehr, dass wir in der Woche vom 02. bis 08.01. erstmalig in dieser wundervollen Gruppe als Begünstigte dabei sein dürfen – danke dafür an alle, die dies möglich gemacht haben, insbesondere an die Administratoren und Moderatoren und vor allem an die Gruppe Freut euch mit uns gemeinsam auf eine spannende Woche – wir haben ein hundsmäßig feines Spiel, worüber wir täglich berichten werden, vorbereitet mit vielen tollen Geschenken vieler lieber Sponsoren, viele spannende Auktionen werden auf euch warten und natürlich ebenso Berichte und Bilder über unsere Arbeit – eigentlich natürlich Foteinis – und insbesondere werdet ihr einige Griechen in unseren Geschichten kennenlernen. Zudem wird es – passend zum Jahresbeginn – etwas gemeinsam mit unserer Mitstreiterin von 4 Pfoten suchen ihr Glück geben, was euch durchs Jahr begleiten soll. Wir sind bereits gespannt und freuen uns sehr auf euch – ihr hoffentlich ebenso, lasst euch überraschen von einem kleinen Spektakel zum Jahresauftakt. Wir freuen uns über eure Unterstützung in jeglicher Form. Da uns noch nicht alle kennen, hier nun eine kleine Vorstellung. Habt ihr weitere Fragen an uns, bitte immer her damit, wir berichten gerne. Wir für Foteinis Fellnasen e.V. ist ein noch ganz junger Verein und wurde erst am 02. Dezember 2021 ins Vereinsregister eingetragen. Daher fehlen noch eigenes Bankkonto und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit – beides ist aber auf den Weg gebracht. Hervorgegangen ist unser Verein aus einer Gruppe von Freunden, die sich nach und nach zusammengefunden haben, um eine großartige Tierschützerin in Griechenland – Foteini Mandalianou – bestmöglich zu unterstützen. Unsere Zielsetzung ist die Unterstützung für ein gutes Leben vor Ort – wir vermitteln nicht. Besonders wichtig sind für uns die Unterstützung von Kastrationen, dazu gehört für uns auch, dass Foteini versucht, immer mehr Menschen in Nea Peramos und Umgebung zu überzeugen, dass auch Tiere Lebewesen sind und wir ihnen Respekt und Unterstützung schulden. So hat sie auch schon einige Menschen zum Umdenken gebracht. Sie selbst versorgt um die 100 Hunde bei sich zu Hause, in ihrem Gehege und teilweise in einer Pension, jede Menge Katzen in ihrem Haus und auf den Straßen gehören natürlich auch dazu. Zudem versorgt sie jede Menge (und leider werden es wieder immer mehr) Tiere, die auf der Straße leben, Hunde von Schäfern, die weder medizinisch noch ausreichend mit Futter versorgt werden und und und… Foteini macht diese ganze Arbeit – ihr Herzenswerk – gemeinsam mit ihrer Familie aus Liebe zum Tier – dafür gibt es weder öffentliche Unterstützung geschweige denn Anerkennung. Die Tiere sind auf Spenden angewiesen – wir selbst arbeiten alle ehrenamtlich und natürlich fließt alles zu 100% an Foteini weiter. Viele weitere Informationen halten wir für euch im Laufe der Woche bereit und freuen uns darauf, euch auf einen kleinen Trip nach Nea Peramos mitnehmen zu dürfen. Schaut aber auch gerne hier bei Facebook: https://www.facebook.com/WirfuerFoteinisFellnasen oder https://www.facebook.com/groups/2853908774848705 und selbstverständlich auf unserer Webseite https://www.foteinis-fellnasen.de/

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Zeit und wünschen natürlich auch unserer Mitstreiterin Andrea Wiwie mit 4 Pfoten suchen ihr Glück ganz viel Erfolg.




Alte Seelen-Kosma und Torry

Wir für Foteinis Fellnasen und die Griechen vor Ort

Uns ist der Tierschutz vor Ort aus vielerlei Gründen sehr wichtig. Zu diesen Gründen gehören u.a. die Hunde, die kein Zuhause finden konnten.

Auch diese Hunde dürfen auf gar keinen Fall vergessen werden. Sie benötigen genau wie jeder Neuankömmling Zuwendung, ihr Futter, gelegentlich medizinische Versorgung, Wurmkuren, Spot-Ons etc.

Und deshalb möchten wir euch gerne heute die zwei älteren Damen Kosma und Torry vorstellen. Foteini fand die beiden gemeinsam mit sechs weiteren Welpen auf der Müllkippe. Dies ist nun bald schon 12 Jahre her. Zu dieser Zeit war das Gehege bei weitem noch nicht so ausgebaut wie es jetzt ist. Es gab keine Zwinger, die Hunde wurden durch selbstgebastelte Zäune voneinander getrennt, alles war noch eher provisorisch hergerichtet. Kosma und Torry fanden ihren Platz direkt am Gehege ohne dabei eingesperrt zu sein. Sicher hätten sie die Möglichkeit gehabt, die Gegend zu erkunden, doch sie entschieden sich zu bleiben - bis heute.

Die beiden Damen sind die guten Seelen des Geheges. Sie haben schon viele Hunde kommen und gehen sehen und haben schon so manchem Welpen das Hundeeinmaleins erklärt. Sie haben bitterkalte Winter überstanden und genauso viele Sonnenstrahlen genossen...

Auch wenn es sicher kein traumhaftes Leben war – also so, wie wir es uns für sie vorstellen würden –haben sie sich immer zufrieden gezeigt. Mittlerweile sind sie wie diese alten Bäume, die man nicht mehr umpflanzen sollte. So wird ihr Zuhause auch weiterhin der "Gute-Seelen-Platz" am Gehege sein, denn sie gehören längst zu Foteinis Familie. Und auch in unseren Herzen haben sie längst einen festen Platz.

Hier bei Facebook unter https://www.facebook.com/WirfuerFoteinisFellnasen findet ihr auch über die beiden immer wieder Einblicke in ihren Alltag.

Auch auf unserer Webseite - die zwar noch im Ausbau ist, aber stetig wächst - sind die beiden natürlich vertreten:

https://www.foteinis-fellnasen.de/wir-bleiben


Schaut doch mal vorbei




Besondere Fellnasen – Handicap Hunde

  • Foteinis Fellnasen -

Heute möchten wir euch ein paar besondere Fellnasen vorstellen

Bei Hunden mit Handicap stehen die Chancen auf Vermittlung oft noch schlechter als bei den anderen Hunden. Auch deren Behandlungen oder die Abklärung, in welcher Form diesen Hunden zu helfen ist, sind häufig recht kostenaufwendig. Dennoch sind es oft ganz besondere Fellnasen. Auch sie haben jede Hilfe verdient.

Ein paar dieser Hunde möchten wir euch gerne hier vorstellen.

Beginnen wir mit Christina, die zum Glück ein traumhaftes Zuhause gefunden hat.

Christina lebte an einem weit entfernten Ort, was Foteini nicht davon abhielt, ihr zu helfen, als sie von ihrem Schicksal erfuhr. Christina und ein paar weitere Hunde wurden dort von einem Mann mit Futter versorgt. Doch nach der Fütterung hörte jede weitere Versorgung auf. Als Christina, sie war noch ein Welpe, von einem Auto angefahren wurde, kümmerte sich dieser Mann nicht um ihr gebrochenes Beinchen. Der Bruch wuchs falsch zusammen, was auch nicht durch eine Operation zu richten war. Trotz ihrer Besonderheit ist Christina ein richtiger Sonnerschein. Sie selbst nimmt ihr verwachsenes Beinchen nicht als Behinderung wahr.

Ähnlich war es bei Savvas. Auch er wurde im Welpenalter von einem Auto angefahren. Total verängstigt suchte er Schutz an einer Tankstelle. Der Besitzer der Tankstelle bat um Hilfe. Nachdem der scheue Savvas so viel Vertrauen zu dem Mann gefasst hatte, dass man ihn einfangen konnte, holte Foteini den kleinen besonderen Hund zu sich nach Hause. Auch sein Beinchen war schon falsch zusammengewachsen. Auch hier wurde abgeklärt, was zu tun sei. So wurde gemeinsam mit dem Tierarzt beschlossen, das Beinchen so zu lassen. Laut ihm war es nicht möglich, das Beinchen zu richten und eine Amputation nicht nötig. Für Foteini ein Glück, denn solche Maßnahmen erfordern auch im Nachhinein einen enormen Zeitaufwand, um einen solchen Hund bei der Genesung zu unterstützen. Savvas blieb eine Weile bei Foteini Zuhause, zog dann ins Gehege um und wuchs als Teil des Rudels auf. Er kommt mit seiner Besonderheit zurecht und vielleicht findet auch er einmal tolle Menschen, die ihn so lieben, wie er eben ist.

Und dann gibt es da noch die von uns allen geliebte Flitzpiepe, den kleinen Aris. Auch er wurde als Welpe angefahren und die Tierärzte gaben ihm keine Chance. Sie wollten ihn sogar einschläfern, weil sie ihm keine Lebensqualität zusprachen. Aber darauf ließ Foteini sich nicht ein und tat ihr Möglichstes, um dem kleinen Kerl zu helfen. Vielleicht hat er nicht die Gangart eines Hundemodels, aber er ist ein lebensfroher Sonnenschein, der auf seine Weise rennt wie der Teufel. Aris wurde Teil von Foteinis Familie und wird nicht vermittelt.

So wie Imany, auch sie wird nicht vermittelt. Imany ist eine blinde Hündin. Sie lebte auf der Straße und weil sie dort störte, wurde sie in die Berge abgeschoben. Eine blinde, damals unkastrierte Hündin. Als Foteini davon erfuhr, konnte sie an nichts anderes mehr denken. Für sie war klar, dieser Hündin musste geholfen werden …

Und dann gibt es noch Harley, einen einäugigen Sonnenschein. Wahrscheinlich war er jagduntauglich, denn er wurde auf der Straße ausgesetzt. Sein Auge verlor er, denn er wurde mit Steinen beworfen, weil man ihn dort verjagen wollte. Eigentlich hätte er Grund genug, die Menschen zu hassen, ist ihnen aber sehr zugetan. Doch wer verliebt sich schon in einen einäugigen Jagdhund? Aber vielleicht dauert es auch nur solange, weil seine Seelenmenschen noch nicht unter seinen „Zuschauern“ waren …

Diese Hunde sind nur eine kleine Auswahl - im Tierschutz werden selten völlig gesunde Tiere betreut und die Fürsorge für diese Nasen verursacht stets zusätzlich einen enormen Kosten- und Zeitaufwand. Und genau dafür geben wir gern unser Bestes




Niemand verliebte sich in sie …

… obwohl auch sie absolut liebenswert sind.

Heute möchten wir euch einige der Langzeitfreunde von Foteini vorstellen. Sie wären - im Gegensatz zu Tory und Kosma - alle noch bereit, einen neuen Start zu wagen, doch bislang gab es einfach noch nicht den zündenden Funken.

Manche der Fellnasen bleiben einfach zurück. Als Welpe werden sie vielleicht nicht wahrgenommen und je älter sie werden, desto geringer wird die Chance auf Adoption. Für die Hunde ist ein Umzug nach Jahren im Gehege natürlich nochmal eine ganz andere Herausforderung, als für einen noch unbedarften, neugierigen Welpen. Das Leben im Gehege ist sicherlich oft trist, aber für die Hunde bedeutet es Sicherheit und eine regelmäßige Versorgung – und natürlich bekommen sie Foteinis ganze Liebe!

Auch wenn wir selbst nicht vermitteln, möchten wir euch hier ein paar dieser Hunde, die schon seit Jahren auf ein Zuhause warten, kurz vorstellen.

Beginnen wir mit Nefelina. Foteini rettet sie und ihren Bruder Elliot von der Straße. Das war im Jahr 2014. Während Elliot ein schönes Zuhause fand, wurde Nefelina nicht gesehen. Sie verbringt nun schon 8 Jahre im Gehege …

Auch 2015 kamen eine Menge neuer Welpen zu Foteini und einige dieser Welpen blieben zurück u.a. die Geschwister Max, Boy, Steve und Nora.

Ihre Geschichte ist die Übliche…

Sie wurden gemeinsam mit weiteren Geschwistern auf der Müllkippe ausgesetzt. Ihre Überlebenschance war dort nur sehr gering und so holte Foteini die Zwerge zu sich ins Gehege. Sie sind nicht unglücklich, denn sie werden stets gut versorgt. Sie freuen sich tagtäglich auf ihre Zeit außerhalb der Zwinger. Sie freuen sich auf ihr Futter und sie freuen sich über jede Streicheleinheit, die sie ergattern können – mehr kennen sie nicht! Ob sie etwas vermissen? Wer weiß das schon? Aber ganz sicher ist, dass sie es wesentlich schöner haben könnten, wenn sie bei den richtigen Menschen wären, wenn sie auch die andere Seite des Lebens mit ganz viele Liebe und Geborgenheit kennenlernen dürften.

Ähnlich verhält es sich auch mit Mortis und Notis. Es war im Winter 2017 als sie gemeinsam mit ihrer Schwester in den Bergen ausgesetzt wurden. Im Gegensatz zu ihrer Schwester waren die beiden Jungs doch immer sehr zurückhaltend, zu Anfang sogar richtig ängstlich. So fand Stella schnell ihre Menschen, doch die Jungs blieben zurück. Und noch heute sind sie recht vorsichtig im Umgang mit Menschen, sodass natürlich auch nur „bestimmte“ Menschen für sie gefragt wären …

Im Jahr 2018 gab es bei Foteini eine regelrechte Welpenflut. Immer wieder wurden Hunde bei ihr am Gehege ausgesetzt und auch auf der Müllkippe wurde so manche Fellnase entsorgt.

Einige der Hunde fanden erst als ausgewachsene Hunde ihre Familie und ein paar warten leider noch immer darauf, gesehen zu werden.

So wurden Anni und Malu mit ihrer Schwester Frida ( R.I.P - wir werden dein Lächeln niemals vergessen) zeitgleich mit einer ganzen Hundefamile auf der Müllkippe ausgesetzt.

Alle gingen so nach und nach ihren Weg, doch Anni und Malu schenken uns noch heute ihr freundlichstes Lächeln.

Genauso blieben Mervin und Sahara zurück, die mit ihren Geschwistern am Gehege ausgesetzt wurden. Foteini fand die Kleinen – die sich damals im Gebüsch versteckt hatten – kurz vor knapp. Sie waren dehydriert und am Ende ihrer Kräfte. Das war für ein paar der Welpen wirklich die Rettung in letzter Minute.

Und dann gibt es noch Hunde wie Kalliopi. Kalliopi wurde ca. 2013 geboren und Foteini fand die junge Hündin damals auf der Müllkippe. Nicht alle Hunde können von Foteini aufgenommen werden und so muss sie immer und immer wieder Entscheidungen treffen. Wer schafft es, dieses Leben dort draußen in Mitten aller Gefahren zu bewältigen? So wurde Kalliopi zunächst nur eingefangen, kastriert und lebte von da an am Städtischen Fuhrparkt, wo Foteini sie über Jahre hinweg vor Ort versorgte. Doch eines Tages, es war auch im Jahr 2018, kam ein Anruf, weil es Kalliopi nicht gut ging. Foteini brachte sie zum Arzt und behielt sie danach bei sich im Gehege. So konnte Kalliopi sich erholen und nach all den Jahren endlich zur Ruhe kommen. Doch eine Familie fand auch sie bisher leider nicht.

Es wird immer Hunde geben, die im Gehege zurückbleiben, auch wenn wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch diese irgendwann noch ein glückliches Familienleben kennenlernen dürfen. Aber genau für diese Hunde ist es wichtig, dass sie ansonsten nichts entbehren müssen.

Mir fällt dazu gerade noch etwas ein, was mir sehr wichtig: Bestimmt kennt jeder von uns die Geschichten, wo manche Hunde im Rudel gebissen und schwer verletzt oder gar getötet wurden.

Auch Foteini kann sich natürlich nicht von Unverträglichkeiten mancher Hunde untereinander freisprechen. Darum wird sie richtig wütend, wenn "wohlmeinende" Leute ihre Hunde durch einen Wurf über den Gehegezaun entsorgen wollen. Das ist nicht nur für die Hunde wegen der Verletzungsgefahr beim Sturz gefährlich (ich denke da gerade an Liza, die ihre Behinderung solchem Handeln verdankt)

Wenn die entsorgten Tiere in einem Rudel landen, ist die Gefahr enorm, dass sie von den anderen Hun