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Image by Galina N

Eindrücke aus der Auktionswoche vom 2. Januar bis 8. Januar 2022

Versteigerungen für den Tierschutz: Kunst, Unikate und Handarbeit


In der letzten Woche hatten wir nicht nur die wundervolle Möglichkeit in der oben genannten Gruppe zugunsten von Foteini zu verkaufen, wir durften dort auch täglich einen Teil von Foteinis bzw. unserer Arbeit vorstellen.

Dafür ein herzliches Dankeschön!


Niemand kann sich vorstellen, wieviel Freude wir beim Erstellen und Ausarbeiten der Texte hatten. Aber nicht nur das. Auch wenn wir Foteini schon seit geraumer Zeit kennen und ihre Arbeit wertschätzen, hat uns diese Ausarbeitung noch einmal sehr verdeutlicht, wie wertvoll Tierschutz vor Ort ist, wieviel dadurch überhaupt erst möglich ist.

Wir fänden es sehr schaden, wenn all diese von uns liebevoll geschriebenen Texte, nach dieser Woche wieder verschwinden würden. Deshalb haben wir uns überlegt, sie hier noch einmal zusammenzufassen – denn sie sind und bleiben aktuell!


Wir wünschen Euch noch einmal viel Freude beim Lesen!

Mit herzlichen Grüßen

Susanne und Ute


Vorstellung Wir für Foteinis Fellnasen e.V. Ansprechpartner: Susanne Röcher Wir und damit vor allem die Fellnasen rund um Foteini freuen uns sehr, dass wir in der Woche vom 02. bis 08.01. erstmalig in dieser wundervollen Gruppe als Begünstigte dabei sein dürfen – danke dafür an alle, die dies möglich gemacht haben, insbesondere an die Administratoren und Moderatoren und vor allem an die Gruppe Freut euch mit uns gemeinsam auf eine spannende Woche – wir haben ein hundsmäßig feines Spiel, worüber wir täglich berichten werden, vorbereitet mit vielen tollen Geschenken vieler lieber Sponsoren, viele spannende Auktionen werden auf euch warten und natürlich ebenso Berichte und Bilder über unsere Arbeit – eigentlich natürlich Foteinis – und insbesondere werdet ihr einige Griechen in unseren Geschichten kennenlernen. Zudem wird es – passend zum Jahresbeginn – etwas gemeinsam mit unserer Mitstreiterin von 4 Pfoten suchen ihr Glück geben, was euch durchs Jahr begleiten soll. Wir sind bereits gespannt und freuen uns sehr auf euch – ihr hoffentlich ebenso, lasst euch überraschen von einem kleinen Spektakel zum Jahresauftakt. Wir freuen uns über eure Unterstützung in jeglicher Form. Da uns noch nicht alle kennen, hier nun eine kleine Vorstellung. Habt ihr weitere Fragen an uns, bitte immer her damit, wir berichten gerne. Wir für Foteinis Fellnasen e.V. ist ein noch ganz junger Verein und wurde erst am 02. Dezember 2021 ins Vereinsregister eingetragen. Daher fehlen noch eigenes Bankkonto und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit – beides ist aber auf den Weg gebracht. Hervorgegangen ist unser Verein aus einer Gruppe von Freunden, die sich nach und nach zusammengefunden haben, um eine großartige Tierschützerin in Griechenland – Foteini Mandalianou – bestmöglich zu unterstützen. Unsere Zielsetzung ist die Unterstützung für ein gutes Leben vor Ort – wir vermitteln nicht. Besonders wichtig sind für uns die Unterstützung von Kastrationen, dazu gehört für uns auch, dass Foteini versucht, immer mehr Menschen in Nea Peramos und Umgebung zu überzeugen, dass auch Tiere Lebewesen sind und wir ihnen Respekt und Unterstützung schulden. So hat sie auch schon einige Menschen zum Umdenken gebracht. Sie selbst versorgt um die 100 Hunde bei sich zu Hause, in ihrem Gehege und teilweise in einer Pension, jede Menge Katzen in ihrem Haus und auf den Straßen gehören natürlich auch dazu. Zudem versorgt sie jede Menge (und leider werden es wieder immer mehr) Tiere, die auf der Straße leben, Hunde von Schäfern, die weder medizinisch noch ausreichend mit Futter versorgt werden und und und… Foteini macht diese ganze Arbeit – ihr Herzenswerk – gemeinsam mit ihrer Familie aus Liebe zum Tier – dafür gibt es weder öffentliche Unterstützung geschweige denn Anerkennung. Die Tiere sind auf Spenden angewiesen – wir selbst arbeiten alle ehrenamtlich und natürlich fließt alles zu 100% an Foteini weiter. Viele weitere Informationen halten wir für euch im Laufe der Woche bereit und freuen uns darauf, euch auf einen kleinen Trip nach Nea Peramos mitnehmen zu dürfen. Schaut aber auch gerne hier bei Facebook: https://www.facebook.com/WirfuerFoteinisFellnasen oder https://www.facebook.com/groups/2853908774848705 und selbstverständlich auf unserer Webseite https://www.foteinis-fellnasen.de/

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Zeit und wünschen natürlich auch unserer Mitstreiterin Andrea Wiwie mit 4 Pfoten suchen ihr Glück ganz viel Erfolg.




Alte Seelen-Kosma und Torry

Wir für Foteinis Fellnasen und die Griechen vor Ort

Uns ist der Tierschutz vor Ort aus vielerlei Gründen sehr wichtig. Zu diesen Gründen gehören u.a. die Hunde, die kein Zuhause finden konnten.

Auch diese Hunde dürfen auf gar keinen Fall vergessen werden. Sie benötigen genau wie jeder Neuankömmling Zuwendung, ihr Futter, gelegentlich medizinische Versorgung, Wurmkuren, Spot-Ons etc.

Und deshalb möchten wir euch gerne heute die zwei älteren Damen Kosma und Torry vorstellen. Foteini fand die beiden gemeinsam mit sechs weiteren Welpen auf der Müllkippe. Dies ist nun bald schon 12 Jahre her. Zu dieser Zeit war das Gehege bei weitem noch nicht so ausgebaut wie es jetzt ist. Es gab keine Zwinger, die Hunde wurden durch selbstgebastelte Zäune voneinander getrennt, alles war noch eher provisorisch hergerichtet. Kosma und Torry fanden ihren Platz direkt am Gehege ohne dabei eingesperrt zu sein. Sicher hätten sie die Möglichkeit gehabt, die Gegend zu erkunden, doch sie entschieden sich zu bleiben - bis heute.

Die beiden Damen sind die guten Seelen des Geheges. Sie haben schon viele Hunde kommen und gehen sehen und haben schon so manchem Welpen das Hundeeinmaleins erklärt. Sie haben bitterkalte Winter überstanden und genauso viele Sonnenstrahlen genossen...

Auch wenn es sicher kein traumhaftes Leben war – also so, wie wir es uns für sie vorstellen würden –haben sie sich immer zufrieden gezeigt. Mittlerweile sind sie wie diese alten Bäume, die man nicht mehr umpflanzen sollte. So wird ihr Zuhause auch weiterhin der "Gute-Seelen-Platz" am Gehege sein, denn sie gehören längst zu Foteinis Familie. Und auch in unseren Herzen haben sie längst einen festen Platz.

Hier bei Facebook unter https://www.facebook.com/WirfuerFoteinisFellnasen findet ihr auch über die beiden immer wieder Einblicke in ihren Alltag.

Auch auf unserer Webseite - die zwar noch im Ausbau ist, aber stetig wächst - sind die beiden natürlich vertreten:


Schaut doch mal vorbei




Besondere Fellnasen – Handicap Hunde

  • Foteinis Fellnasen -

Heute möchten wir euch ein paar besondere Fellnasen vorstellen

Bei Hunden mit Handicap stehen die Chancen auf Vermittlung oft noch schlechter als bei den anderen Hunden. Auch deren Behandlungen oder die Abklärung, in welcher Form diesen Hunden zu helfen ist, sind häufig recht kostenaufwendig. Dennoch sind es oft ganz besondere Fellnasen. Auch sie haben jede Hilfe verdient.

Ein paar dieser Hunde möchten wir euch gerne hier vorstellen.

Beginnen wir mit Christina, die zum Glück ein traumhaftes Zuhause gefunden hat.

Christina lebte an einem weit entfernten Ort, was Foteini nicht davon abhielt, ihr zu helfen, als sie von ihrem Schicksal erfuhr. Christina und ein paar weitere Hunde wurden dort von einem Mann mit Futter versorgt. Doch nach der Fütterung hörte jede weitere Versorgung auf. Als Christina, sie war noch ein Welpe, von einem Auto angefahren wurde, kümmerte sich dieser Mann nicht um ihr gebrochenes Beinchen. Der Bruch wuchs falsch zusammen, was auch nicht durch eine Operation zu richten war. Trotz ihrer Besonderheit ist Christina ein richtiger Sonnerschein. Sie selbst nimmt ihr verwachsenes Beinchen nicht als Behinderung wahr.

Ähnlich war es bei Savvas. Auch er wurde im Welpenalter von einem Auto angefahren. Total verängstigt suchte er Schutz an einer Tankstelle. Der Besitzer der Tankstelle bat um Hilfe. Nachdem der scheue Savvas so viel Vertrauen zu dem Mann gefasst hatte, dass man ihn einfangen konnte, holte Foteini den kleinen besonderen Hund zu sich nach Hause. Auch sein Beinchen war schon falsch zusammengewachsen. Auch hier wurde abgeklärt, was zu tun sei. So wurde gemeinsam mit dem Tierarzt beschlossen, das Beinchen so zu lassen. Laut ihm war es nicht möglich, das Beinchen zu richten und eine Amputation nicht nötig. Für Foteini ein Glück, denn solche Maßnahmen erfordern auch im Nachhinein einen enormen Zeitaufwand, um einen solchen Hund bei der Genesung zu unterstützen. Savvas blieb eine Weile bei Foteini Zuhause, zog dann ins Gehege um und wuchs als Teil des Rudels auf. Er kommt mit seiner Besonderheit zurecht und vielleicht findet auch er einmal tolle Menschen, die ihn so lieben, wie er eben ist.

Und dann gibt es da noch die von uns allen geliebte Flitzpiepe, den kleinen Aris. Auch er wurde als Welpe angefahren und die Tierärzte gaben ihm keine Chance. Sie wollten ihn sogar einschläfern, weil sie ihm keine Lebensqualität zusprachen. Aber darauf ließ Foteini sich nicht ein und tat ihr Möglichstes, um dem kleinen Kerl zu helfen. Vielleicht hat er nicht die Gangart eines Hundemodels, aber er ist ein lebensfroher Sonnenschein, der auf seine Weise rennt wie der Teufel. Aris wurde Teil von Foteinis Familie und wird nicht vermittelt.

So wie Imany, auch sie wird nicht vermittelt. Imany ist eine blinde Hündin. Sie lebte auf der Straße und weil sie dort störte, wurde sie in die Berge abgeschoben. Eine blinde, damals unkastrierte Hündin. Als Foteini davon erfuhr, konnte sie an nichts anderes mehr denken. Für sie war klar, dieser Hündin musste geholfen werden …

Und dann gibt es noch Harley, einen einäugigen Sonnenschein. Wahrscheinlich war er jagduntauglich, denn er wurde auf der Straße ausgesetzt. Sein Auge verlor er, denn er wurde mit Steinen beworfen, weil man ihn dort verjagen wollte. Eigentlich hätte er Grund genug, die Menschen zu hassen, ist ihnen aber sehr zugetan. Doch wer verliebt sich schon in einen einäugigen Jagdhund? Aber vielleicht dauert es auch nur solange, weil seine Seelenmenschen noch nicht unter seinen „Zuschauern“ waren …

Diese Hunde sind nur eine kleine Auswahl - im Tierschutz werden selten völlig gesunde Tiere betreut und die Fürsorge für diese Nasen verursacht stets zusätzlich einen enormen Kosten- und Zeitaufwand. Und genau dafür geben wir gern unser Bestes




Niemand verliebte sich in sie …

… obwohl auch sie absolut liebenswert sind.

Heute möchten wir euch einige der Langzeitfreunde von Foteini vorstellen. Sie wären - im Gegensatz zu Tory und Kosma - alle noch bereit, einen neuen Start zu wagen, doch bislang gab es einfach noch nicht den zündenden Funken.

Manche der Fellnasen bleiben einfach zurück. Als Welpe werden sie vielleicht nicht wahrgenommen und je älter sie werden, desto geringer wird die Chance auf Adoption. Für die Hunde ist ein Umzug nach Jahren im Gehege natürlich nochmal eine ganz andere Herausforderung, als für einen noch unbedarften, neugierigen Welpen. Das Leben im Gehege ist sicherlich oft trist, aber für die Hunde bedeutet es Sicherheit und eine regelmäßige Versorgung – und natürlich bekommen sie Foteinis ganze Liebe!

Auch wenn wir selbst nicht vermitteln, möchten wir euch hier ein paar dieser Hunde, die schon seit Jahren auf ein Zuhause warten, kurz vorstellen.

Beginnen wir mit Nefelina. Foteini rettet sie und ihren Bruder Elliot von der Straße. Das war im Jahr 2014. Während Elliot ein schönes Zuhause fand, wurde Nefelina nicht gesehen. Sie verbringt nun schon 8 Jahre im Gehege …

Auch 2015 kamen eine Menge neuer Welpen zu Foteini und einige dieser Welpen blieben zurück u.a. die Geschwister Max, Boy, Steve und Nora.

Ihre Geschichte ist die Übliche…

Sie wurden gemeinsam mit weiteren Geschwistern auf der Müllkippe ausgesetzt. Ihre Überlebenschance war dort nur sehr gering und so holte Foteini die Zwerge zu sich ins Gehege. Sie sind nicht unglücklich, denn sie werden stets gut versorgt. Sie freuen sich tagtäglich auf ihre Zeit außerhalb der Zwinger. Sie freuen sich auf ihr Futter und sie freuen sich über jede Streicheleinheit, die sie ergattern können – mehr kennen sie nicht! Ob sie etwas vermissen? Wer weiß das schon? Aber ganz sicher ist, dass sie es wesentlich schöner haben könnten, wenn sie bei den richtigen Menschen wären, wenn sie auch die andere Seite des Lebens mit ganz viele Liebe und Geborgenheit kennenlernen dürften.

Ähnlich verhält es sich auch mit Mortis und Notis. Es war im Winter 2017 als sie gemeinsam mit ihrer Schwester in den Bergen ausgesetzt wurden. Im Gegensatz zu ihrer Schwester waren die beiden Jungs doch immer sehr zurückhaltend, zu Anfang sogar richtig ängstlich. So fand Stella schnell ihre Menschen, doch die Jungs blieben zurück. Und noch heute sind sie recht vorsichtig im Umgang mit Menschen, sodass natürlich auch nur „bestimmte“ Menschen für sie gefragt wären …

Im Jahr 2018 gab es bei Foteini eine regelrechte Welpenflut. Immer wieder wurden Hunde bei ihr am Gehege ausgesetzt und auch auf der Müllkippe wurde so manche Fellnase entsorgt.

Einige der Hunde fanden erst als ausgewachsene Hunde ihre Familie und ein paar warten leider noch immer darauf, gesehen zu werden.

So wurden Anni und Malu mit ihrer Schwester Frida ( R.I.P - wir werden dein Lächeln niemals vergessen) zeitgleich mit einer ganzen Hundefamile auf der Müllkippe ausgesetzt.

Alle gingen so nach und nach ihren Weg, doch Anni und Malu schenken uns noch heute ihr freundlichstes Lächeln.

Genauso blieben Mervin und Sahara zurück, die mit ihren Geschwistern am Gehege ausgesetzt wurden. Foteini fand die Kleinen – die sich damals im Gebüsch versteckt hatten – kurz vor knapp. Sie waren dehydriert und am Ende ihrer Kräfte. Das war für ein paar der Welpen wirklich die Rettung in letzter Minute.

Und dann gibt es noch Hunde wie Kalliopi. Kalliopi wurde ca. 2013 geboren und Foteini fand die junge Hündin damals auf der Müllkippe. Nicht alle Hunde können von Foteini aufgenommen werden und so muss sie immer und immer wieder Entscheidungen treffen. Wer schafft es, dieses Leben dort draußen in Mitten aller Gefahren zu bewältigen? So wurde Kalliopi zunächst nur eingefangen, kastriert und lebte von da an am Städtischen Fuhrparkt, wo Foteini sie über Jahre hinweg vor Ort versorgte. Doch eines Tages, es war auch im Jahr 2018, kam ein Anruf, weil es Kalliopi nicht gut ging. Foteini brachte sie zum Arzt und behielt sie danach bei sich im Gehege. So konnte Kalliopi sich erholen und nach all den Jahren endlich zur Ruhe kommen. Doch eine Familie fand auch sie bisher leider nicht.

Es wird immer Hunde geben, die im Gehege zurückbleiben, auch wenn wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch diese irgendwann noch ein glückliches Familienleben kennenlernen dürfen. Aber genau für diese Hunde ist es wichtig, dass sie ansonsten nichts entbehren müssen.

Mir fällt dazu gerade noch etwas ein, was mir sehr wichtig: Bestimmt kennt jeder von uns die Geschichten, wo manche Hunde im Rudel gebissen und schwer verletzt oder gar getötet wurden.

Auch Foteini kann sich natürlich nicht von Unverträglichkeiten mancher Hunde untereinander freisprechen. Darum wird sie richtig wütend, wenn "wohlmeinende" Leute ihre Hunde durch einen Wurf über den Gehegezaun entsorgen wollen. Das ist nicht nur für die Hunde wegen der Verletzungsgefahr beim Sturz gefährlich (ich denke da gerade an Liza, die ihre Behinderung solchem Handeln verdankt)

Wenn die entsorgten Tiere in einem Rudel landen, ist die Gefahr enorm, dass sie von den anderen Hunden getötet werden.

Wenn Foteini neue Hunde ins Gehege bringt, achtet sie immer peinlich genau darauf, wie die anderen sich verhalten und natürlich kennt sie ihre Schützlinge ganz genau. Sie weiß, welchen Hund sie wo dazusetzen kann. Trotzdem beobachtet sie genau - so ist es schon vorgekommen, dass in ihrem Haus jeder Balkon und jedes Zimmer besetzt waren, sogar ihr Auto diente schon als schützende und wärmende Hütte, da einfach auch im Gehege nicht der passende Platz frei war.

Durch diese Achtsamkeit gelingt es ihr immer wieder aufs Neue, funktionierende Rudel zu haben, eine Aufgabe, die wir nicht unterschätzen sollten.


Besonders auch für diese Hunde, die für manche von uns schon regelrecht zur Familie gehören, machen wir Tierschutz vor Ort!

Wenn ihr mehr zu den Geschichten der einzelnen Hunde lesen wollt, schaut gerne auch hier:




FOTEINIS FELLNASEN – FOTEINIS TÄGLICHE ARBEIT VOR ORT

Heute möchten wir euch von den aktuellen Notfellchen und Kastrationen, die nicht im Zusammenhang mit einer Vermittlung stehen, berichten, die leider regelmäßig mit zu Foteinis Tagewerk gehören.

In Griechenland ist es wie in noch viel zu vielen Ländern nicht schwer, Tiere zu finden, die unbedingt nicht nur Futter, sondern vor allem auch tierärztliche Versorgung benötigen. Und natürlich macht ein engagierter Tierschützer möglich, was immer geht und oft noch mehr…

Doch natürlich gibt es auch dort Menschen, die Tiere lieben und achten und entsprechend behandeln. Viele dieser Menschen gehören zu Foteinis „Netzwerk“, und wenden sich an sie, wenn irgendwo Hilfe dringend angezeigt ist.

Fangen wir an mit Bella, die nun schon seit Sommer 2021 bei Foteini ist. Hier erhielt Foteini einen Anruf der Gemeinde, die einen Platz für Bella suchte. Bella hatte in einem alten Lagerhaus Zuflucht gesucht, doch leider war sie auch dort nicht willkommen und man rief die Gemeinde, damit sie abgeholt würde. Doch auch dort konnte sie nicht bleiben und versorgt werden, so rief man Foteini an.

Natürlich war ihr erster Weg mit Bella zum Tierarzt. Dort ließ sie alle Bluttests machen: Mittelmeerkrankheiten, Nieren- und alle anderen wichtigen Werte. Selbstverständlich wurde auch Bellas Haut versorgt, sie wurde entwurmt und gegen Parasiten behandelt.

Foteini geht davon aus (und die Bilder sprechen ihre eigene traurige Sprache), dass Bella bereits seit Monaten praktisch nichts zu fressen und auch Wasser nur spärlich bekommen hat. Sie fraß mit gutem Appetit und wollte am liebsten gar nicht mehr damit aufhören, was ja schon mal ein gutes Zeichen ist, aber der Anblick allein macht das Herz schwer.

Bella ist eine wunderschöne, sehr liebe Hündin, die jedoch erschreckend still war, als sie zu Foteini kam.

Mittlerweile hat sie sich gut erholt, doch weiterhin sind regelmäßig Medikamente und Bluttests erforderlich, um dieser so sanften Hündin endlich ein sorgen- und schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Hunde in Bellas Zustand sind selbstverständlich nicht im Gehege sondern bei Foteini zu Hause.

In dieser Woche kam ein Hilferuf aus Foteinis Familie. Ihre Tante, die nur über eine kleine Rente verfügt, versorgt 11 Hunde. Das schafft sie in der Regel allein, falls nötig, werden die Tiere auch tierärztlich versorgt. Doch diesmal weinte sie und bat Foteini dringend um Hilfe. Lady, eine liebe, nicht mehr ganz junge Hündin, die schon seit vielen Jahren von Foteinis Tante betreut wird, hatte Ohrprobleme und die Tante war damit auch bereits beim Tierarzt. Dort bekam sie Medikamente, doch eine umfangreiche Untersuchung fand nicht statt. Ladys Zustand wurde nicht besser, im Gegenteil, sie litt wohl an starken Schmerzen und kratzte sich sehr viel. Auf einmal war Lady überall voller Blut und Foteini fuhr mit Lady umgehend zu ihrem eigenen Tierarzt. Dort wurde sie gründlich untersucht, Bluttests wurden gemacht (da die Symptome auch Anzeichen einer Leishmaniose sein könnten) und hier war zum Glück alles in Ordnung. Doch es wurde festgestellt, dass sie an zervikaler Dermatitis leidet und an einer Thrombose der Blutgefäße. Nun wird eine 10-Tage-Therapie gemacht in der Hoffnung, dass sie dem alten, lieben Mädchen hilft. Leider kann der Tierarzt nicht die beste Prognose stellen, da die Erkrankung schon zu lange besteht, doch natürlich wird Foteini alles versuchen, was möglich ist und natürlich werden wir sie dabei unterstützen.

Kurz vor Weihnachten erhielt Foteini wieder einmal einen Anruf – in der Nähe einer Klinik und nicht unbedingt in Foteinis Nähe waren wohl zwei Hunde ausgesetzt worden, die dringend Hilfe benötigten. Foteini fuhr los und fand Greta und Paris – zauberhafte Seelen, die erschreckend abgemagert waren und dort kaum eine Chance gehabt hätten. Die Nächte sind mittlerweile eisig und die beiden hielten sich an einer vielbefahrenen Straße auf. Problemlos ließen die beiden sich einfangen – zum Glück, denn sie waren voll mit Würmern, die kleine Maus Greta hatte wohl auch schon einmal Welpen, obwohl die beiden vielleicht gerade mal ein Jahr alt sind.

So wurden nicht nur Bluttests gemacht und die beiden gegen Parasiten behandelt, sondern Greta wurde auch gleich kastriert – die wohl wichtigste Aufgabe überhaupt im Tierschutz. Schaut euch die Bilder an – die beiden sind wohl keinesfalls böse über ihre Rettung.

und Paris:


Kastrationen werden vom vermittelnden Verein übernommen, wenn die Hunde ein Zuhause gefunden haben. Doch immer wieder werden Kastrationen erforderlich, die Foteini selbst bezahlt und für die sie auf Spenden angewiesen ist. So arbeitet sie unermüdlich daran, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Tiere ebenfalls Lebewesen sind und einen Anspruch auf Respekt und Versorgung haben. Dies gelingt ihr glücklicherweise auch immer wieder – doch die nötigen Kosten können (manche wollen) viele nicht dafür aufbringen. So lässt Foteini auch hier kastrieren - in den nächsten Tagen z.B. einige Katzen. Übrigens hat sie gerade erst Silvester – den Nachbarskater – kastrieren lassen….Seitdem ist er freiwilliger Dauergast auf ihrer Couch….

Wann immer die Möglichkeit besteht, versucht Foteini auch, Straßenhunde und auch -katzen einzufangen und kastrieren zu lassen – keiner von uns möchte miterleben, welcher Stress eine läufige Hündin für die Rüden bedeutet und viel viel schlimmer, was eine Hündin dabei erleben muss und welchen Gefahren sie dann mit ihren Welpen ausgesetzt ist. Von dem Leid, welches durch diese unkontrollierte Vermehrung für alle ausgelöst wird, wollen wir an dieser Stelle gar nicht weitersprechen. Aber wir möchten euch die Geschichte von Blanca ans Herz legen und dem wahren Wert der Kastration – Gedanken von unserem Karma Klaus:



In der nächsten Woche werden vermutlich die nächsten Notfellchen vor Foteinis Tür stehen – hoffen wir, dass irgendwann doch einmal ein Umdenken erfolgt!


Täglich berichten wir hier bei Facebook über Foteinis Arbeit und vor allem über den Alltag der Tiere, schaut doch gerne vorbei:






FOTEINIS ARBEIT

DIE MÜLLKIPPE, HUNDE DER SCHÄFER UND VON DER STRASSE

Vor einigen Tagen haben wir ja schon einmal über die Hunde berichtet, die schon lange im Gehege sind und die uns so am Herzen liegen. Tierschutz beginnt eben vor Ort und genau da möchten wir mit unserer Hilfe ansetzen.

Für so viele Tiere ist genau diese Arbeit vor Ort von unserer Tierschützerin Foteini Mandalinou nicht nur lebensrettend und lebenserhaltend, sondern das Leben dieser Tiere wird durch sie erst lebenswert. Dabei geht es um die Hunde (und Katzen) auf der Straße, auf der Müllkippe, aber auch um die bei ihr im Gehege, denn all diese Tiere sind auf ihre Hilfe angewiesen.

Doch leider sind unsere Herzenshunde (und viele Katzen) nicht nur im Gehege oder bei Foteini zu Hause. Viel zu viele kennt und versorgt sie auch außerhalb dieser schützenden Grenzen.

Die Müllkippe ist und bleibt dabei immer ein besonderes Thema. Vor Jahren lebten dort um die 60 Hunde. Täglich fuhr Foteini hin und fütterte sie, ließ so viele Hündinnen wie möglich kastrieren und versuchte, sie dort wegzuholen, indem sie ein schönes Zuhause für sie suchte. Es schien wie ein Fass ohne Boden, denn immer wieder neue Hunde wurden dort ausgesetzt, – es war ein Kommen und Gehen. Dennoch reduzierte es sich u.a. durch Foteinis immerwährenden Einsatz, aber auch, weil die „aktive“ Müllkippe geschlossen und zu einem Müllverladeplatz wurde und so nicht mehr frei zugänglich war.

Bis vor kurzem ( mittlerweile werden es wieder ständig mehr) war dort sogar nur noch eine Hündin unterwegs. Angira ist mittlerweile mindestens 13 Jahre alt. Ob sie von einer Straßenhündin dort geboren wurde oder dort ausgesetzt wurde, weiß heute wohl niemand mehr. Oft sind es die Hunde der Schäfer, die dort zurückbleiben oder aber zurückgelassen werden, wenn sie für ihre Arbeit untauglich sind. Das, was die Hunde dort hinführt, die nicht dort ausgesetzt wurden, ist die Suche nach etwas Essbarem.

Was diese Hunde auf einer Müllkippe alles fressen, liegt fast jenseits unserer Vorstellungskraft. Nicht selten holte Foteini dort kranke Hunde weg, die jede Menge Plastik von Verpackungen verschluckt hatten oder aber sogar welche, bei denen gefressene Angelhaken etc. entfernt werden mussten.

Einer der schlimmsten Tage war für Foteini wohl der Tag, als es ein Feuer auf der Müllkippe gab, bei dem viele dieser ihrer liebgewordenen Schützlinge ihr Leben verloren.

Aber sie gab niemals auf und auch wenn heute nicht mehr ganz so viele Hunde dort ausgesetzt werden, versucht sie immer, sie so zu versorgen, dass sie satt werden und gesund bleiben. Und natürlich lässt sie sie nach Möglichkeit kastrieren.

Aber zurück zu Angira. Ihre Geschichte, bzw. die ihrer Nachkommen, möchten wir hier stellvertretend für die Müllkippenhunde erzählen:

„Es war im Jahr 2016 auf einer Müllkippe in Griechenland. Dort lebte eine alte Hündin namens Angira. Sie war eine der alten Seelen und so hatte ihr Name natürlich auch eine wichtige Bedeutung. Obwohl, eigentlich könnte man alle Tiere so nennen, denn Angira bedeutet „himmlisches Wesen/Engel“.


Angira lebte schon eine ganze Weile dort auf der Müllkippe und brachte immer wieder neue Welpen zur Welt. Wie viele der Welpen in dieses traurige Schicksal hineingeboren wurden, vermag heute niemand mehr zu sagen. Aber eine ihrer Töchter blieb stets an ihrer Seite. Angira nannte ihre Tochter Angelie, die Engelhafte.


Angelie, genau wie ihre Mutter eine sehr scheue Hündin, gebar in einer kalten Novembernacht fünf Welpen. Bei ihrem Leben auf der Müllkippe lernte sie, wie wichtig es ist, sich vor Menschen in Acht zu nehmen. Es gab einfach zu viele von denen, die den Hunden nicht wohlgesonnen waren. Und letztlich war es die Schuld der Menschen, dass an diesem traurigen Ort so viele Hunde lebten, – denn sie wurden von Menschen dort ausgesetzt und vermehrten sich im Eiltempo, weil immer wieder unkastrierte Tiere hinzukamen...


Aber natürlich gibt es auch in einem Land wie Griechenland Menschen, die die Tiere lieben, sie achten und sich für sie einsetzen. Und auch wenn Angira und Angelie immer großen Abstand hielten, freuten sie sich über das Futter, das eine solch tierliebende Frau dort täglich vorbeibrachte. Es war ein harter Winter und Angelie kämpfte sehr um das Leben ihrer Welpen. Dank des Futters konnte sie sich und ihre Welpen aber einigermaßen versorgen – sie mussten zumindest nicht hungern!


Doch dann wurde es bitterkalt. Angelies Welpen drohten zu erfrieren. Es war kurz vor Weihnachten, als dieser Futterengel den ersten Welpen retten konnte. Die vier weiteren sollten ihm aber in den nächsten Tagen noch folgen, um fortan in Sicherheit zu leben.


In Griechenland spielen Namen eine große Rolle und so sollte auch dieser zuerst gerettete Welpe einen zur Weihnachtszeit passenden Namen erhalten. Noel sollte er heißen. Noel – der an Weihnachten geborene! War es doch für ihn wie ein Geburtstag … komplett entkräftet und fast erfroren erlebte Noel sein erstes Weihnachtswunder. Denn es war tatsächlich ein Wunder, dass er die nächste Nacht überhaupt überlebte.“


(Auszug aus „Der Weihnachtsengel“ aus unseren Träumen mit Karma-Klaus Geschichten https://www.foteinis-fellnasen.de/.../tr%C3%A4umen-mit...)

Eigentlich versucht Foteini Hunde wie diese vor Ort zu versorgen, denn sie sind in der Regel sehr scheu, weil es ihnen über Generationen mitgebeben wird. Und so zeigte es sich auch bei diesen Welpen. Drei dieser Hunde fanden ein Zuhause, doch zwei der Geschwister blieben wegen ihrer Menschenscheu als unvermittelbar zurück. Das klingt wie eine harte Entscheidung, ist aber für so manchen Hund die einzig richtige. Sie fühlen sich im Gehege Zuhause, sie fühlen sich dort in Sicherheit und für sie würde eine Welt zusammenbrechen, wenn man sie dort hinausreißen würde. Manchmal ist weniger einfach mehr! (Einer dieser vermittelten Hunde – Noel – ist übrigens mittlerweile bei mir zu Hause – vielleicht erzählen wir seine und die einiger anderer, zunächst in Deutschland gestrandeter, Hunde noch in dieser Woche. Wenn ihr mehr über einen bestimmten Bereich wissen möchtet, kommentiert dies auch gerne, wir werden dann berichten)


Geschichten dieser Art von Hunden, die wie diese frei auf der Müllkippe geboren wurden, gibt es so manche (und Foteini kennt sie alle noch, so wie sie niemals die Hunde vergisst, die sie betreut hat). Und Hunde, die aus diesen Gründen nie ein Zuhause fanden und nun im Gehege untergebracht sind, weil sie draußen nicht überlebt hätten, wollen natürlich auch, wenn sie nicht vermittelt werden können, bestmöglich versorgt werden.

Und für diese Hunde und natürlich auch alle, die eine Chance auf ein schönes Zuhause haben, möchten wir da sein!

Sie alle sollen nicht hungern müssen und brauchen Medikamente, um zumindest ein einigermaßen erträgliches Leben zu führen.


Gerne – nein eigentlich gar nicht gerne, denn so sollte niemals ein Lebewesen aussehen müssen – zeigen wir euch in diesem Zusammenhang auch ein paar Vorher-Nachher Bilder, oft Hunde von der Müllkippe, oft in absolut menschenleeren Gegenden, wo nicht mal ein Bächlein fließt, aufgelesen.


Über die vielen Hunde der Schäfer - also Hunde mit Besitzer und einer Aufgabe - werden wir morgen berichten.


FOTEINIS ARBEIT VOR ORT SCHÄFERHUNDE – DIE HUNDE DER SCHÄFER Foteini kümmert sich nicht selten um Hunde, die am Straßenrand unterwegs sind. Das sind aber nicht, wie man vielleicht denken könnte, alles Straßenhunde. Viele der Hunde gehören zu den rund um Nea Peramos ansässigen Schäfern bzw. Ziegenhirten. Manchmal könnte man denken, für diese Menschen ist die Zeit stehen geblieben. Sie halten an alten Bräuchen fest, wie z.B. den Hunden die Ohren zu kupieren und die Ruten abzuschneiden. Bilder, die in uns allen immer wieder Entsetzen auslösen. Ursprünglich wurde das gemacht, um den Wölfen im Kampf weniger Angriffsfläche, sprich Möglichkeiten, die Hunde fassen zu können, zu bieten. Aber auch weitere Bilder sind oft schockierend, wenn man den Zustand der Schäfernasen sieht. Häufig sind sie klapperdürr, haben Räude oder nicht behandelte Wunden. Aber gerade der Hunger ist es, der sie meist auf die Straße treibt, um auf Futtersuche zu gehen. Aber nicht nur das. Die Hündinnen werden nicht kastriert und ziehen dadurch oft eine ganze Schar Rüden hinter sich her. Was die Welpen angeht, setzen die meisten Schäfer zum einen auf die natürliche Auslese – nur die Starken werden letztlich Teil des Rudels – oder aber die Hunde werden auf die eine oder andere Art entsorgt. Die einen landen wie Müll auf der Müllkippe, die anderen werden direkt bei Foteini am Gehege ausgesetzt oder landen auf der Straße und wieder andere werden getötet. Ein furchtbares Trauerspiel, welches nur durch Kastrationen in den Griff zu bekommen wäre. Für Foteini ist das eine Mammutaufgabe. Ständig versucht sie, solche Welpen vor den Gefahren der Straße zu schützen – kein Wunder, dass sich das Gehege wie von selbst immer wieder füllt. Es wird nicht einfacher durch die Tatsache, dass Foteinis Hilfe von manchen nicht gewünscht ist. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ihr vorgeworfen wurde, die Hunde sähen nur durch ihr Futter und ihre Medikamente so schrecklich aus – damals behandelte sie ein ganzes Rudel gegen bereits weit fortgeschrittene Räude. Sie gibt den Hunden auf der Straße Medikamente gegen die Räude, verteilt Wurmkuren und versorgt sie wenn möglich mit Antiparasiten-Mitteln, um sie vor Mittelmeerkrankheiten zu schützen. Und was natürlich gar nicht fehlen darf, ist das Futter, damit sie nicht dauernd irgendeinen Müll aufnehmen, um satt zu werden. Und zum Glück konnte sie in einigen Fällen dafür sorgen, dass wenigstens ein paar der Hündinnen kastriert wurden. Letztlich kann Foteini nur immer und immer wieder versuchen, die Menschen vor Ort davon zu überzeugen, wie wichtig Kastrationen und Fürsorge sind. Bei manchen trägt es sogar minimal Früchte und für die anderen wird sie wohl immer die Verrückte Hundefrau sein. Es ist ein Teufelskreis, der noch lange kein Ende finden wird. Was die Schäfer tun, kann also kaum beeinflusst werden. Man kann nur hoffen, dass sie irgendwann ihre Tiere als beseelte und liebenswerte Geschöpfe und nicht mehr nur als Arbeitsmaterial wahrnehmen. Für die Schäfernasen jedenfalls, die täglich an Foteinis Gehege halt machen, um sich Futter und Streicheleinheiten abzuholen, ist der Besuch am Shelter ihr tägliches Highlight. Ein kleines bisschen Liebe und Herzenswärme gibt es dort abzuholen und die Hunde haben bei ihren Besuchen immer ein Lächeln im Gesicht. Daher werfen wir nun lieber einen Blick auf die Dinge, die etwas bewirken bzw. bewirkt haben. So vielen Hunden konnte dank Foteini schon geholfen werden. Sie wurden satt, sie wurden wieder gesund und ganz viele der aussortierten Welpen fanden durch sie in ein wundervolles Leben bei tollen Familien. Und zu einigen der Hunde, die weiterhin auf der Straße leben, entwickelte sich für Foteini eine regelrechte Freundschaft. Die Menschen, die Foteini schon länger kennen, denken dabei direkt an Hunde wie Hercules – er ist der Hund, den wir für unser Dankeschön-Bild ausgewählt haben. Hercules - Als Foteini ihn zum ersten Mal sah, war er in einem grauenhaften Zustand. Er war klapperdürr, hatte kaum noch Fell – er sah einfach nur total erbärmlich aus. Sie versorgte ihn regelmäßig mit Futter und Medikamenten, was ihm letztlich das Leben rettete. Und mit jedem Treffen wuchs eine Freundschaft, eine besondere Verbindung. Über mehrere Jahre trafen die beiden sich regelmäßig am Straßenrand. Foteini verwöhnte ihn mit Futter und Leckereien, wann immer es ihr möglich war und er führte jedes Mal Freudentänze auf, wenn er sie sah. Er war eine ganz besondere Seele. Kurz bevor er starb, zeigte sich immer wieder eine Hündin an seiner Seite, die Foteini heute noch regelmäßig mit Futter und Medikamenten versorgt – die wundervolle Cara (Ihr Name „Anam Cara“ bedeutet Seelenfreund). Auch sie ist wie eine Freundin. Und dann war da noch der alte Sokrates. Auch er kam damals gemeinsam mit Hercules an den üblichen Treffpunkt und durfte in seinen letzten Wochen wenigstens noch etwas mit Futter, Leckereien und vor allem Zuwendung versorgt werden. Hercules und Sokrates waren zwei besondere Hunde. Alte Seelen, die Geschichten zu erzählen hatten. Hunde, die einen bleibenden Eindruck hinterließen. Und so ist auch Cara. Sie ist eine mehr als würdige Nachfolgerin, um den „ungeliebten“ Schäfernasen einen Namen zu geben – auf sie aufmerksam zu machen. Um liebevolle Aufmerksamkeit auf sie zu ziehen. Und es gibt diese Hunde wie Blanca. Auch sie gehörte zu einem Schäfer. Niemand weiß, wie viele Welpen sie bekam, doch von einigen weiß Foteini, dass sie überfahren wurden. Blanca entfernte sich immer weiter von ihrem Leben als Schäferhündin (Beruf, nicht Rasse) und es zog sie in den nächsten Ort. Man sah sie hier und dort und letztlich verweilte sie in der Nähe von Foteinis Mama, denn dort fand sie regelmäßig Futter. Sie blieb aber immer eine sehr scheue Hündin, so war es nicht leicht, sie einzufangen, um sie kastrieren zu lassen. Aber als dies endlich geschafft war, konnte man ihr regelrecht bei der Erholung zusehen. In die hübsche weiße Hündin kehrte sichtbar innere Ruhe ein, die sich auch im Außen zeigte. Der Stress, von Rüden verfolgt zu werden und immer wieder auf ihre Welpen aufpassen zu müssen, war endlich Geschichte. Viele Menschen wünschten sich damals ein schönes Zuhause für Blanca, aber Foteini wusste, dass dies nicht ihr Weg war. Blanca liebte ihre Freiheit, sie wollte umherwandern, sie wollte einfach nur sein. Es gibt diese Hunde, für die selbst ein Leben bei der liebsten Familie wie ein Leben in Gefangenschaft wäre… So könnten wir noch viele Geschichten zu den Hunden der Schäfer erzählen – über Leid und Freud – und eigentlich tun wir dies auf Facebook auch täglich, denn viele Geschichten der Hunde, die als Welpe bei Foteini strandeten, finden genau dort ihren Ursprung.


WIR FÜR FOTEINIS FELLNASEN E.V.

UNSERE ARBEIT

Wir durften euch in dieser Woche Einblicke in unsere und damit insbesondere in Foteinis Arbeit geben und freuen uns, dass so viele mit uns nach Griechenland geschaut haben. Doch wer ist unser Verein und was machen wir? Darüber haben wir uns gestern noch unterhalten – was machen wir denn eigentlich? Als erstes und Wichtigstes: Wir versuchen, Foteini wenigstens die finanziellen Sorgen abzunehmen. Für viele von uns sind Foteini, ihr Mann Giannis, ihr Sohn Panagiotis und ihre Mama Herzensmenschen, die niemals für sich bitten und immer für die Tiere da sind.

Dies haben wir lange ganz ohne Verein im Rücken getan, doch damit stößt man recht schnell an seine Grenzen. Sind wir vertrauenswürdig genug – schließlich wurde alles über private Konten abgewickelt – können wir Unterstützung auch mal durch besondere Aktionen im Geschäftsleben erwarten? Vertrauen wurde uns sehr viel geschenkt und dafür sind wir sehr dankbar. Doch Spenden durch Unternehmen erhalten wir keine, da wir (noch) keine Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen. An vielen Möglichkeiten blieb uns die Teilnahme versagt, da die Gemeinnützigkeit noch fehlte….

So wurde unser kleiner Verein Anfang Dezember endlich eingetragen und wir freuen uns schon jetzt, wenn die Anerkennung der Gemeinnützigkeit da ist, denn dann können wir noch viel mehr erreichen.

Uns ist in unserem Austausch aber auch klar geworden, dass wir doch so einiges tun. Wir berichten hier bei Facebook täglich über den Alltag bei Foteini aber auch viel über glückliche Hunde, die es geschafft haben, ihre Familien zu finden und von denen sehr viele oft über Jahre hinweg weiterhin mit Foteini im Kontakt stehen. An dieser Stelle geht von uns auch ein herzliches Dankeschön an Stray - Einsame Vierbeiner e.V., die die Vermittlung bereits seit Jahren übernommen haben und mit denen wir im Austausch stehen dürfen.

Wir rufen mehrmals im Jahr dazu auf, Decken und Teppiche zu spenden, Leinen, Halsbänder und Kuschelkörbchen, denn die Winter in Griechenland sind kalt und das Gehege hat keine Heizung. Wir haben leider keinen wirklichen Sammelort, so landet dies alles meistens bei Stefanie und Sabine, die mittlerweile Großmeister im Paletten packen und Spedition organisieren sind. Wie viele Km dann die beiden an den Wochenenden vorher noch fahren, um alles einzusammeln, will ich lieber gar nicht wissen. In unseren Berichten seht ihr oft die Hunde auf Teppichen liegen – glaubt uns, Foteini schreibt immer, wie glücklich die Hunde über neue Teppiche sind, wir aber wissen, dass sie selbst es wenigstens genauso ist, denn viel mehr Luxus kann sie nicht bieten.

Wir selbst vermitteln nicht und haben dies auch für die Zukunft nicht geplant. Doch natürlich sind wir immer wieder involviert, wenn die Hunde auf ihre große Reise gehen. Schließlich gehören sie mit zur Familie, und die verliert man auch nicht aus dem Blick.

Die allermeisten Vermittlungen verlaufen sehr glücklich, doch dies für alle zu hoffen, ist leider illusorisch. Es gibt unvorhergesehene Schicksalsschläge, Hunde entlaufen, erkranken, Adoptionen werden abgesagt, obwohl der Hund schon auf der Reise ist ….

Und natürlich erliegen wir selbst auch immer mal wieder dem Charme eines ganz besonderen Hundes.

So möchten wir euch heute einige Geschichten erzählen, wie der ein oder andere Hund (und auch einige Katzen) von Foteini zu einem von uns gekommen ist oder wie wir helfen durften, hier in Deutschland „gestrandete“ Hunde unterzubringen.

Manche wurden ganz normal adoptiert, andere wurden von ihren Familien wieder abgegeben oder erst gar nicht abgeholt. Bei den letzteren bat Foteini um Hilfe, in der Hoffnung, dass wir jemanden kennen, der jemanden kennt …

Manchmal reicht aber auch ein Besuch bei Foteini … So war es bei Katina. Als Stefanie (die Stieftochter von unserer Ute) im Januar 2015 bei Foteini zu Besuch war, saß Katina mehrere Tage hintereinander – mit ihrem Regenwettergesicht – auf der Müllkippe. Foteini hatte wie so oft kein Platz, aber zurückbleiben sollte die kleine Prinzessin auch nicht. Ihre Geschichte könnt ihr in unserem Blog lesen:

Schon bei ihrem ersten Besuch Foteinis trafen Steffi und Monika aber auch auf Kastorina, die mit einigen anderen Hunden auf der Müllkippe lebte. Damals wussten sie noch nicht, wie sich das entwickeln würde. Eines Tages fand Foteini Kastorina dann in einem erbärmlichen Zustand in einem gruseligen Shelter in den Bergen vor und holte sie zunächst zu sich nach Hause und brachte sie nach einer Weile in ihrem Gehege unter. Dort blieb sie einige Jahre. Für Kastorina wurde von Foteini ein Zuhause gesucht, in dem ihrem alten Mädchen nichts mehr abverlangt würde. Sie sollte selbst entscheiden können, ob sie noch spaziergehen oder nur auf dem Grundstück laufen möchte. Sie sollte selbst entscheiden können, ob sie unter freiem Himmel oder in einem Bettchen schlafen möchte. So kam Kastorina dann zu Katina und weiteren vier Hunden. Sie entschied sich schnell für ein gemütliches Körbchen und liebt Spaziergänge. Aber sie hat ihren ganz eigenen Kopf. Manchmal könnte man denken, sie wäre taub, aber sie hat einfach zu lange auf der Straße gelebt, um sich ihre Selbstständigkeit nehmen zu lassen. Und das ist auch gar nicht nötig, denn sie lebt zufrieden im Rudel und braucht kein TamTam mehr. TamTam hatte sie über viele Jahre auf der Straße, wo sie immer um ihr Leben kämpfen musste …

Dann gab es noch Hunde wie Sarp und Orion.

Sarp wurde unterschätzt und entwickelte sich zum Problemhund. Mehrere Versuche, ein geeignetes Zuhause für ihn zu finden, schlugen fehl und irgendwann wurde er in einer Pension untergebracht. Sarpi hatte Glück, denn es ist eine etwas andere Pension. Dort blühte er auf, denn er durfte frei im Rudel laufen und konnte endlich einfach Hund sein. Von dort aus wurde er nochmals vermittelt, doch auch dort wurde Sarp nicht glücklich und kam zurück zu „seiner“ Pension. Wir alle und vor allem eine Freundin von Foteini sahen und verfolgten seinen Weg und jeder konnte sehen, wie schnell sich Sarp wieder ins Rudel einfügte und einfach nur glücklich war. Er ist ein wundervoller Hund, nur eben nicht für das gemeinhin bekannte „Familienleben“ geeignet. Früher oder später wäre er erneut vermittelt worden, denn die laufenden Kosten sind hoch und kaum zu tragen für einen Verein. So entschloss sich Renate, Sarp zu adoptieren, ihn aber dort für sein ganzes Leben zu lassen, der er ist dort genau da, wo er hingehört – er und Renate werden durch Freunde mit Patenschaften unterstützt!

Orion kam als Welpe in eine Familie, die ihn bereits sehnsüchtig erwartete. Er hätte dort ein perfektes Leben gehabt – ich durfte mich selbst davon überzeugen, da ich die Vorkontrolle gemacht hatte. Doch manchmal schlägt das Schicksal erbarmungslos zu und für Orion wurde unter Tränen ein neuer Platz gesucht. Es musste schnell gehen, daher durfte es auch eine Pflegefamilie sein. Kurz vorher hatte ich die Freundin einer Freundin - mittlerweile auch meine sehr liebe Freundin - kennengelernt, deren Hund verstorben war und für die ich ein Erinnerungsstück anfertigen durfte. Sie kam mir bei Orion spontan in den Sinn und tatsächlich entschieden sie und ihr Mann sich aufgrund der besonderen Notsituation dazu, ihn vorübergehend aufzunehmen. Er war recht scheu und forderte viel Einfühlungsvermögen – aber er war am rechten Fleck angekommen. Es dauerte nicht lange und er gehörte offiziell zur Familie. Hätte er damals den Weg über eine Pension gehen müssen, wäre es mit Sicherheit schwierig geworden, ihn glücklich zu vermitteln.

Fottis – heute Shiny, selbstständiger Künstler und Sonnenkönig, war vermittelt und saß im Transporter, als er kurzerhand abgesagt wurde. Mein Telefon klingelte, bitte wir suchen dringend Hilfe, er kann doch nicht wieder nach Griechenland zurück….Nein konnte er nicht, ich hatte nicht mal Zeit, wenigstens das OK der Familie einzuholen, sondern setzte ihnen Fottis praktisch vor die Nase und wenige Stunden nach dem Anruf hatte ich bereits die ersten Fotos bei mir zu Hause – selbstverständlich völlig ohne Hintergedanken – an seine Patin geschickt. Liebe Petra, Shiny wusste damals schon, wo er wirklich hinwollte. So hatte er bei mir nur ein kurzes Gastspiel von wenigen Wochen und einigen Schuhen, hinterließ hier aber unglaublich viel Licht – vor allem in Noels Seele.

Noel ist ein ganz besonderer Hund – mein Seelenhund, mein Spiegel, meine große Liebe. Er war vermittelt und entlief…. Wer seine Geschichte lesen mag, kann dies gerne hier tun:

und hier gibt es Fottis/ Shinys Weg:

Von einem ganz besonderen Hund möchte ich noch erzählen, dies zeigt auch, wie wichtig Pflegestellen sind. Am 03. Oktober 2020 hatte sich Foteini angekündigt und lag mir im Vorfeld in den Ohren, ob ich nicht vielleicht für kurze Zeit Ifiklis aufnehmen könnte. Das hatte sie noch nie vorher gemacht, also musste sie ihre Gründe dafür haben und brachte mich damit in ein echtes Dilemma. Ifiklis war der letzte nicht vermittelte Welpe eines Wurfes, welcher ihr wieder einmal einfach vor die Tür gesetzt wurde. Damals war Foteini unglaublich wütend, denn sie ahnte, woher die Welpen kamen. Es war nicht der erste Wurf von dort. So packte sie die Welpen in eine Box (es war kein Platz für so viele Welpen frei) und fuhr dorthin. Und ich glaube, keiner möchte ihr wirklich begegnen, wenn sie wirklich zornig ist. Tatsächlich gelang es ihr, den Besitzer zu überzeugen, die Welpen noch so lange zu behalten, bis sie Platz dafür hatte und vor allem: Sie durfte die drei Hündinnen, die dort lebten, kastrieren lassen. So schnell es ging, holte sie dann die Welpen zurück – genau wie ihre Geschwister vorher eine wundervolle Bande mit ganz besonderem Charakter. Alle fanden schnell ein Zuhause bis auf Ifi. Dabei ist er der schönste, wundervollste Hund auf der ganzen Welt Sein (Halb) Bruder Frankie, der leider bis heute im Gehege wartet, hatte das gleiche Schicksal und so setzte Foteini alles daran, dass Ifi nicht auch im Gehege alt werden musste. Welpen sind in aller Regel schnell vermittelt, doch sie werden auch schnell groß und damit ihre Chancen immer kleiner. Wie also konnte ich mich da Foteinis Bitte widersetzen?! Ein Welpe passte nicht in unser Leben, welches wir damals gerade neu sortierten, aber ich war doch sowieso schon vom ersten Bild an in ihn verliebt.

So holte ich dann Foteini gemeinsam mit Ifiklis am Flughafen ab (auch Noel war bei diesem Flug dabei) und wir verbrachten einen wundervollen Tag im Kreis lieber Freunde. Orestis freute sich damals übrigens wie verrückt, Foteini wiederzusehen.

Tatsächlich fanden sich dann sehr schnell Interessenten für Ifiklis und ich ließ ihn schweren Herzens gehen. Es hörte sich toll an doch entwickelte sich leider schlecht. Ifi und der bereits vorhandene Hund mochten sich nicht aneinander gewöhnen und so kam er zurück. Nun wollte ich ihn nicht mehr hergeben – er war bereits als Welpe ein Traum für jeden Hundefan. Aber dann kam Renate – ihr verstorbener Hund, der eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Ifi hatte, bestand wohl darauf, dass Ifi sein Nachfolger werden sollte. Eigentlich war Renate noch gar nicht bereit für einen neuen Hund, doch wie es so ist, „stolperte“ sie im Internet immer wieder über seine Bilder. So kam sie den weiten Weg vom Chiemsee und wieder war er weg. Auch heute noch sehe ich seine Bilder mit einem weinenden und einem lachenden Auge, doch wenn ich sehe, welch glückliches Leben er führt (er ist täglich stundenlang in den Bergen unterwegs und ist der Liebling des ganzen Dorfes) weiß ich, dass es manchmal richtig ist, loszulassen. Dieses Leben hätte ich ihm niemals bieten können – und wäre er über den Winter im Gehege geblieben, säße er möglicherweise genau wie Frankie heute noch dort.

Wir könnten hier stundenlang weitererzählen – Geschichten über die Hunde und Katzen, über Foteini und uns, über Hunde, denen wir ein Gnadenplätzchen und unser Herz gegeben haben, weil sie nicht mehr in das Gehege gehörten, doch unsere Woche hier bei euch in dieser wunderbaren Gruppe ist nun abgelaufen.

Wir bedanken uns, mit welcher Aufmerksamkeit ihr unseren Beiträgen gefolgt seid, für die Unterstützung, die von euch gekommen ist, damit es auch für Foteinis Hunde weitergeht und würden uns riesig freuen, euch hin und wieder einmal wiederzusehen, sei es hier oder auf unseren Seiten.


Ihr seid herzlich willkommen

Wenn ihr unsere und die Arbeit von Foteini weiterhin unterstützen möchtet, könnt ihr das sehr gerne hier tun:

Deutsche Skatbank

Kontoinhaber: Wir für Foteinis Fellnasen e.V.

IBAN DE36 8306 5408 0005 2197 44

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