• Karma-Klaus

Karma-Klaus erzählt ...

Auch an den traurigsten Orten leuchten Sterne der Hoffnung

Ich beginne mit meinen Erzählungen an einem für Foteini sehr wichtigen Ort.

Erst kürzlich erzählte sie von der Schwermut, die sie dort empfindet, was nicht verwunderlich ist, denn dort spielten und spielen sich noch, viele traurige Geschichten ab.

Es ist einer der Orte, die sie zu dem machten, was sie heute ist – eine unermüdliche Tierschützerin.

So möchte ich euch von meinem Besuch auf der Müllkippe erzählen …

Heute ist es dort Überschaubar, die Müllkippe ist nicht mehr aktiv sondern ein Umladeplatz für Müll geworden. Die großen Müllberge voller hungriger Hunde sind verschwunden. Aber die tiefe Traurigkeit ist immer noch spürbar.


Auf dieser Müllkippe luden die Menschen nicht nur ihren Müll ab, sondern auch all die Hunde, die ihnen zu viel waren. Über Kastration wurde nicht nachgedacht und die Nachkommenschaft einfach zum Sterben zurückgelassen.

Müllkippen waren und sind es leider noch, der zentrale Punkt, um sich von ungeliebten Mitgeschöpfen zu trennen.

Es ist schon ein paar Jahre her, da lebten dort rund 60 Hunde. Viele wurden dort ausgesetzt, aber manche zeugten erst dort ihre Nachkommen.

Ein mehr als trauriger Anblick an einem sowieso schon traurigen Ort.

So hatte dieser Ort damals eine sehr dunkle, düstere aber vor allem traurige Energie.

Ich bekam eine Gänsehaut, bei all den Geschichten, die an mir vorbeizogen. Einer der schlimmsten Tage dort muss wohl der große Brand gewesen sein, bei dem viele der Hunde ihr Leben ließen und sich gemeinsam auf den Weg über die Regenbogenbrücke machten.

Ich erzähle davon, denn all dies gehört mit zu Foteinis Geschichte – diese Dinge haben sie geprägt. Und wenn man heute diesen Ort sieht, kann man sich kaum noch vorstellen, wie es damals dort aussah und wo Foteinis Emotionen herkommen, wenn sie diesen Ort betritt …

Auch heute werden dort meine Artgenossen entsorgt, am Tor zur Müllkippe abgeladen und zurückgelassen, aber dennoch hat sich die Energie dieses Ortes verändert.

Veränderung zum Positiven entsteht immer durch die Liebe. Und mit Foteini kam die Liebe zum Tier an diesen trostlosen Ort.

Die Sterne der Hoffnung für die Hunde leuchteten heller und die Veränderung begann.

Als ungeliebte Seelen dort abgeladen, fand nun so mancher Hund seinen Weg in eine liebe Familie – plötzlich wurde die Müllkippe zur „Startrampe“ in ein neues Leben.

Aber auch durch Unmengen von Kastrationen, wurde das Leid dort so nach und nach weniger.

Die Veränderung zog ein, die andere Energie ist spürbar.

Sicher wird dieser Ort immer eine tiefe Melancholie bergen und leider auch weiterhin ein Platz sein, an dem Hunde entsorgt werden, aber die Hoffnung auf mehr Liebe und Verständnis siedelte sich so nach und nach dort an…

Heute gibt es dort nur noch eine „wild“ lebende Hündin, Angira, die Mutter von Noel, Simba, Joseph, Honey-Boy und Heide …

Dank Foteini hat sich dort schon vieles zum Guten verändert!

So, nun verlasse ich diesen traurigen Ort wieder und wünsche mir, dass immer mehr Menschen beginnen umzudenken!

Euer Karma-Klaus

© 2020 by Wir für Foteinis Fellnasen

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