Monatsrückblick Februar 2022



Hallo ihr Lieben

Es ist selten, dass es nur relativ wenig zu erzählen gibt. Aber ich bin jedes Mal sehr dankbar dafür.

Im Januar sah Foteini eine Jagdhündin am Straßenrand. Mehrere Versuche sie einzufangen schlugen fehl, doch Foteinis Hartnäckigkeit zahlte sich letztendlich doch aus. So konnte sie Fenia Anfang Februar nicht nur einfangen, sondern auch gleich kastrieren lassen.

Und dann war da noch Lucy, die Hündin eines jungen Paares. Sie hielten die Hündin in ihrer Wohnung, bis es Probleme mit der Nachbarschaft gab. Foteini wurde um Hilfe gebeten, ein neues Zuhause für sie zu finden, bis dahin sollte sie am Haus eines Familienangehörigen leben dürfen. Foteini ließ auch Lucy erst einmal kastrieren und die Hündin ging zurück zu ihrer Familie. Dann bekam Foteini wieder einmal ein ungutes Gefühl und dachte sich, sie schaut mal nach, wie es Lucy geht. Als sie am Haus der Familie ankam fand sie sie an der Kette vor. Ihr Futter bestand aus nichts weiter als einem sauren grünen Apfel.

Foteini war völlig aufgelöst, als sie Susanne und mir davon erzählte. Sie wollte sie unbedingt dort wegholen, hatte aber weder Platz im Gehege noch bei sich zu Hause. So beschlossen wir, dann muss sie eben in die Pension!!! Auch wir konnten und wollten nicht mit dem Gedanken leben, diese freundliche Maus an der Kette vor sich hinvegetieren zu lassen. Direkt am nächsten Morgen klärte Foteini alles mit den Besitzern der Hündin und brachte Lucy in der Pension unter. Wir hoffen, es findet sich schnell eine liebevolle Familie für die Maus. Bilder, wie glücklich Lucy dort ist folgen später…


Richtig glücklich dürfen sich aber ein paar andere Fellnasen schätzen, denn Paris, Greta, Chanel, Armando und Cesylia durften dank des Vereins Stray einsame Vierbeiner zu ihren Familien reisen. Wir wünschen ihnen von Herzen ein wunderschönes Leben.


Eigentlich war das schon alles, was es zu erzählen gibt, bzw. was Foteini uns erzählt hat. Im Hintergrund spielt sich immer noch viel mehr ab. So manche Diskussion mit dem Schäfer wurde geführt, die Tierarztbesuche, die sie mehrmals wöchentlich macht, erwähnt sie immer nur nebenbei, wenn ihr z.B. Cara auf dem Weg begegnet ist. Was sie unterwegs so alles zu sehen bekommt, möchten wir glaube ich manchmal gar nicht wissen. Ihr Kopf findet eigentlich nie Ruhe und ihre Seele würde sich sicherlich auch mal eine Auszeit wünschen.

Ein solches Leben zu führen ist für die meisten von uns unvorstellbar.

Und gerade deshalb und natürlich, weil sie für viele von uns ein absoluter Herzensmensch ist, stehen wir an ihrer Seite. Wir erzählen ihre Geschichten und versuchen, so gut es uns möglich ist ihr alle finanziellen Sorgen zu nehmen. Und ohne Euch wäre das unmöglich!!!

Wir für Foteinis Fellnasen, sind doch wir alle, die sie in irgendeiner Form unterstützen. Und dafür sind wir unglaublich dankbar.


Mir fällt es schwer, bei dem derzeitigen Weltgeschehen, einfach „nur“ einen schönen März zu wünschen. Ich denke, bei uns allen kreisen gerade die Gedanken um den Wunsch nach Frieden.

Auch ich wünsche mir und uns den Frieden. Aber ich wünsche mir auch, dass wir, gerade in dieser schweren Zeit, die kleinen Glücksmomente und die Dinge für die wir dankbar sein können nicht aus den Augen verlieren. Gönnt euch friedliche, schöne Momente, wann immer es euch möglich ist – sie sind so wertvoll und alles andere als selbstverständlich.


Ich danke euch von Herzen, dass ihr da seid

und schicke euch herzliche Grüße

Eure Ute


Wenn ihr die Geschichten zum Februar noch einmal nachlesen möchtet, dann könnt ihr das hier: #foteinis_februar2022




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