Monatsrückblick Juli 2022




... Foteinis Haus platzt aus allen Nähten, so viele Tiere die Foteini nicht ihrem Schicksal überlassen konnte. Aber selbst Foteinis Kapazitäten sind endlich, was diesen Monat mehr als deutlich wurde ...


Der Juli begann mit der kleinen tapferen Delfina, Mama von Brownie und Myrtle. Eine Freundin brachte die völlig verwahrloste Hündin zu Foteini. Trotz des Leides, das Foteini jeden Tag sieht, war sie vom Zustand der kleinen Hündin schockiert! Delfinas Körper war voller Zecken, Flöhen und anderen Parasiten! Foteini hat sie mehrmals gebadet, ihr Fell geschnitten und gegen die Parasiten behandelt – wie jedem neuen Hund eine Wurmkur gegeben etc. Delfina ließ alles geschehen, wahrscheinlich konnte sie spüren, dass sie in Sicherheit war, dass hier ein Mensch war, der ihr einfach helfen wollte. Nach drei Stunden waren die beiden mit allen Behandlungen fertig und die sanfte Seele konnte fressen und einfach schlafen.

Delfina ist mittlerweile kastriert und genießt es, dass sie ein Ort gefunden hat, wo sie einfach sein darf! Delfina ist ca. 1,5 Jahre alt und wiegt ca. 5,5kg. Sie ist eine sanfte liebe Hündin.


Und wie wichtig das Thema Kastration ist, zeigt auch das Schicksal der zwei kleinen Welpen Vodka und Tequila, die eine Freundin im Nirgendwo gefunden hatte, ohne Wasser und Futter ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, macht einfach nur sprachlos. Foteini versucht so oft die Menschen aufzuklären um die „Welpenflut“ einzudämmen und unnötiges Tierleid zu verhindern, sei es bei Hunden oder Katzen. Oft nimmt Foteini dann auch fremde Hunde mit um sie kastrieren zu lassen. Wie gesagt, eigentlich hat Foteini keinen Platz mehr frei, aber irgendwie wird dann halt doch Platz gemacht, damit die zwei kleinen Baby-Mädchen eine Chance auf ein gutes Leben bekommen. Und trotz der vielen kleinen Welpen und Junghunde werden auch diese beiden Liebe und Fürsorge erfahren. Mittlerweile haben sie sich gut bei Foteini eingelebt!


Und das nächste Schicksal der beiden Hunde Bonnie und Clyde zeigt, mit welchen Widrigkeiten Foteini kämpfen muss, um ihren Schützlingen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Wieder mal wurde Foteini von Freunden informiert, dass zwei Hunde in Gefahr schweben, da sie nahe der Taverne, an einer stark befahrenen Straße, Nähe des Strandes, waren. Hier wird in einem hohen Tempo gefahren und die Tiere haben hier keine Chance. Natürlich ist Foteini sofort los um die zwei zu retten. Leider hat sie nur Bonnie gefunden, auf der Suche nach Futter (aus dem Abfall!). Clyde war nicht zu finden. Solche Rettungsversuche bedeuten, andere Autos anzuhalten, Ruhe und Geduld zu bewahren. Es bedarf Zeit, um die Tiere einzufangen und in Sicherheit zu bringen. Und doch muss Foteini manchmal unverrichteter Dinge heimfahren oder halt nur mit einem, anstatt zwei Hunden. Zum Glück rief nächsten Morgen jemand an, dass Clyde wieder an der Taverne ist und diesmal konnte sie den kleinen Schatz mit nach Hause nehmen. Beide Rüden waren in ihrem vorherigen Leben Arbeitshunde, die aber nicht mehr gebraucht wurden. Der Besitzer hatte sie am Gehege von Foteini abgeladen, aber wahrscheinlich hat das Gebell der anderen Hunde (es sind halt wirklich sehr viele!!!) abgeschreckt und so sind sie weitergelaufen zur Taverne. Ein Glück, dass aufmerksame Menschen Foteini zur Hilfe gerufen haben und die zwei endlich erfahren können, was es heißt, wenn man Futter bekommt und an einem schönen Platz entspannt leben und sogar entspannt schlafen kann!


Und dann muss Foteini ertragen, dass sie manchmal nicht rechtzeitig da sein kann. Auf dem Weg zum Tierarzt fand sie bei der Müllkippe einen kleinen, toten Hund, mit einer tiefen Verletzung an der Brust, der wahrscheinlich am Straßenrand ausgesetzt wurde. Weder Foteini noch die anderen Tierschützer können alle Tiere retten, aber wie schmerzhaft muss es sein dies zu sehen und immer wieder neu zu akzeptieren. Dieser Hund sollte nicht namenlos auf seine letzte Reise gehen, deshalb hat Ute ihm den Namen Leonor-Agapius gegeben. (Leonor~Gott ist mein Licht Agapius~Liebe).


Und das Foteini sich nicht nur um Hunde kümmert, wissen auch die meisten. So wurde Foteini informiert, dass fünf kleine Katzenbabys auf der Müllkippe ausgesetzt worden sind. Wie gesagt, Foteinis Kapazitäten sind erschöpft, also hieß es telefonieren und einen Platz für die Kleinen finden.

An der Müllkippe angekommen bot sich ein unendlich trauriger Anblick, es konnten nur vier Fellknäule gefunden werden – die Kleinen waren hier zum Sterben, und viel hat nicht gefehlt! Die Kleinen waren voller Parasiten, blind und hilflos und der Tierarzt hat ihnen nicht viele Überlebenschancen eingeräumt. Aber, aber ... vielleicht waren es die Medikamente, oder wie ich glaube, die Fürsorge haben dazu geführt, dass alle vier auf dem Weg der Besserung sind. Vier kleine Katzenbabys, die das Glück hatten, gefunden zu werden!

Und noch ein kleines Hundebaby musste gerettet werden – Foteini wurde zur Hilfe gerufen, denn an dem Fuhrpark einer Müllkippe wurde die kleine ca. 3-3,5 Monate Hündin alleine ausgesetzt. Auch hier ist eine stark befahrene Straße, – es war unmöglich die kleine Maus alleine zurückzulassen, obwohl wirklich, wirklich kein Platz mehr frei war ... und natürlich hat Foteini das kleine Mädchen mitgenommen. Sie heißt Ebony und darf nun erfahren, wie es ist anstatt Angst zu haben, geschmust zu werden, anstatt zu hungern, Futter zu bekommen!


Und dann muss Foteini immer wieder neu entscheiden, wie kann sie Tieren helfen, die sie nicht aufnehmen kann, vor allem auch weil schlicht kein Platz mehr da ist! So werden Hunde vor Ort versorgt, mit Fressen und Medikamenten. Und wer auch immer erst mal gesichtet wurde, wird von Foteini nicht mehr vergessen. Konkret handelte es sich und eine Hundemama, mit zwei ausgewachsenen Welpen, ca. 6 Monate und kürzlich geborenen Babys, die im Gebüsch versteckt waren. Es ist bestimmt kein optimaler Platz um die tapfere Mama und ihre Kinder zurück zu lassen, aber der Ort scheint einigermaßen sicher zu sein, also entschied Foteini sehr schweren Herzens, die kleine Familie erst mal dort zu lassen, nachdem sie sie versorgt hatte.

Ebenso musste sie am Tag, als sie Ebony fand, zwei Welpen zurücklassen. Diese beiden waren ihr auf dem Rückweg, an einem Tor, Ebony gerade eingepackt, aufgefallen. Beide waren sehr hungrig, einer davon sehr ängstlich und so gab Foteini ihnen erst mal Futter. Tatsächlich ist unklar, ob die beiden dort leben, bzw. ob sie einen Besitzer haben. Aber unsere Heldin wird sich kümmern, denn sie vergisst keinen Hund, den sie nicht mitnehmen kann, aber wie schwer ihr es fällt zu gehen, können wir uns nur vorstellen!


Und dann sind da die Tiere, die sich auf die Reise machen durften, deren Familien sie gefunden haben. Das waren in diesem Monat:

Zucchero, Pileas, Rigas, Wh