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Der Freitagsnotfall

Der Freitagsnotfall / 29.Juli 2022


Und wieder einmal durften Klarissa und ich Foteinis Fellnasen in der Pfötchengruppe https://www.facebook.com/groups/Pfoetchengruppe/ unterstützen.

Und ich fände es sehr schade, wenn all die tollen Beiträge verloren gingen, besonders, weil Klarissa und ich während dieser Zeit unsere Kinder bekommen haben. Das war ja fast wie Kinderkriegen während einer Fernsehshow.

Das muss doch hier in meinem „Karma-Klaus erzählt Blog“ festgehalten werden, oder?

Die Aktion ist nun vorbei, eine Teilnahme ist also nicht mehr möglich, aber über Spenden freuen die Fellnasen sich immer wie blöd.

Also ich kopiere euch das hier mal alles rein:


Vorstellung

Geplant war unser Notfalltag für Sarp – ein ganz besonderer Hund einer ganz besonderen Tierschützerin. Warum nun doch alles ganz anders ist, werden wir euch in einem anderen Beitrag erzählen, jetzt nur so viel:

Die Geschichte rund um Sarp und Renate ist für uns eine unglaublich traurige, daher haben wir uns für den Notfalltag für unsere Welpenflut als Notfall entschieden – ein ernstes und trauriges Thema, was aber mit vielen wunderschönen Bildern erzählt werden kann, die beim Anblick Freude und Licht bringen können. Möge dieses Licht Sarp und allen Tieren, die derzeit so besonders unter der Gesamtsituation, die ihr alle kennt, leiden – Glück und Erfolg bringen.

Wir für Foteinis Fellnasen e.V. ist ein noch junger und kleiner Verein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Tierschützerin Foteini Mandalianou in Nea Peramos/& Nordgriechenland bei ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen. Leider fehlt es auch in Griechenland immer noch an der Einsicht, warum die Tiere kastriert werden sollten. Nur die wenigsten Menschen in Foteinis Umgebung sind dazu bereit. So nimmt es kein Ende und es werden immer wieder neue Welpen auf der Straße entsorgt. Dort haben sie kaum Überlebenschancen, denn sie sind nicht nur den Gefahren der Straße oder den Aggressionen der großen Wach- oder Schäferhunde ausgesetzt, sondern es fehlt ihnen auch der Schutz vor Krankheiten.

Nahezu alle Welpen, die bei Foteini ankommen, haben den Bauch voller Würmer und sind von oben bis unten mit Flöhen und Zecken übersät, wodurch sie nicht selten schon fast am Ende ihrer Kräfte angelangt sind. Zudem würde so gut wie niemand seine Hunde impfen lassen, um sie vor Staupe etc. zu schützen. Erst wenn sie bei Foteini ankommen, erhalten sie diese Fürsorge.

Während wir einerseits vor Entzücken aufjauchzen, weil diese armen Seelchen so unglaublich süß sind, ist die Geschichte dahinter meist eine furchtbar traurige und eigentlich unnötige. Die Emotionen dahinter sind für Foteini oft kaum auszuhalten. Doch bei Foteini angekommen, beginnt für die Hunde ein neues Leben. Der kleine „Flohsack“ wird gebadet und eingesprüht. Der dicke „Wurmbauch“ muss mit Wurmkur behandelt werden, - es ist erschreckend, wie viele Würmer diese arme Zwerge schon mit sich herumtragen. Und natürlich werden alle dreimal geimpft. Allein in diesem Jahr hat Foteini bislang knapp 30 Welpen und junge Hunde – zusätzlich zu ihren anderen – und ganz aktuell bei sich zu Hause und im Shelter – bei sich aufgenommen und versorgt.

Bei manchen konnte sie Freunde oder Bekannte überreden, sie zu versorgen, bei manchen kann sie einfach nur darauf hoffen, dass bald wieder Plätze bei ihr frei werden, um auch diese Seelen aufzunehmen. Doch auch wenn Foteini manche Hunde einfach nicht mehr aufnehmen kann – sie behält sie im Auge und versorgt sie wenigstens mit Futter und Medikamenten wie Entwurmung und Spot ons.


Ein paar Zahlen: Die absolute Grundversorgung eines Welpen mit Wurmkur, Impfungen etc. kostet Foteini rund 60,00 Euro – als Freundschaftspreis, werden weitere Behandlungen nötig, erhöht sich dieser Betrag natürlich rasant In diesem Jahr hat Foteini bei sich aufgenommen 29 Welpen, die zunächst immer bei ihr zu Hause leben, wenn der Platz es irgendwie zulässt. In diesem Jahr sind derzeit viel zu viele der kleinen Schätze bereits im Shelter untergebracht Für rund 20 Welpen (sowie deren Mütter und teilweise ältere Geschwister) findet sich im Augenblick einfach kein Platz für Foteini – sie versorgt sie jedoch mit unserer Unterstützung mit medizinischer Grundversorgung und natürlich ausreichendem Futter.

Zusätzlich hat sie glücklicherweise eine Freundin um Hilfe bitten können, die 4 Katzenbabies Unterschlupf gewährt, die sich in einem erbärmlichen Zustand befinden – blind und krank zum Sterben ausgesetzt. Hier kämpft Foteini gemeinsam mit ihrem Tierarzt und ihrer Freundin um das Leben dieser armen Kätzchen, natürlich unterstützen wir auch hier finanziell.


Für ein gutes Leben für diese Welpen und ein gutes Leben für ihre Mütter durch Kastrationen möchten wir euch um eure Unterstützung bitten. Wer uns kennt, weiß, dass an unserer Seite stets Klaus und seine Freundin Klarissa, die er bei euch kennenlernen durfte, sind und genau diese beiden werden dazu erzählen – witzig, flapsig, frech vielleicht aber der Anlass ist ein trauriger, da darf man dann ruhig auch einmal fröhlich herangehen.

Wir hoffen, ihr werdet die Welpen mit einem Lächeln im Gesicht unterstützen Dafür danken wir euch jetzt schon. Wir werden euch alle Welpen natürlich noch in den Kommentaren vorstellen.



Unsere Welpen


Wir möchten euch unsere Welpen gerne in einem separaten Beitrag vorstellen, da es doch sehr viele sind und es gibt schließlich im Tierschutz - trotz dem ernsten Hintergrund gerade bei ihnen – kaum schönere Bilder als von jungen Fellnasen, die gerade völlig unbedarft die Welt entdecken.

Mittlerweile sieht es so aus, dass selbst die Welpen nicht „wie warme Semmeln“ weggehen, wer als süßes Baby mit Kulleraugen nicht gesehen wird, hat es nach wenigen Monaten schwer, noch ein gutes Zuhause zu finden.

Da unsere Foteini ihren Shelter ganz allein mit ihrem Mann, der so ganz nebenbei voll berufstätig ist, und ihrem Sohn in Schuss hält, sind sowohl Platz als auch Zeit und finanzielle Mittel sehr begrenzt, allein bei ihr zu Hause leben derzeit 16 Hunde und 11 eigene Katzen und so 2-3, bei denen es sich rumgesprochen hat, dass es sich dort gut aushalten lässt.

Die Welpen sind zunächst immer bei ihr zu Hause in der Hoffnung, dass sie gar nicht erst ins Gehege müssen, doch auch dort ist mittlerweile ein buntes Gewusel.

Schaut euch die Kleinen einfach mal an – Kommentare bei den Bildern sind deaktiviert, damit der Beitrag nicht zerpflückt wird – wir haben ganz überwiegend nur die schönsten Bilder herausgesucht

Bitte beachtet, dass wir euch hier alle Welpen (außer denen, die derzeit noch von Foteini auf den Straßen versorgt werden) der letzten Monate zeigen. Viel zu viele davon sind immer noch bei Foteini, zudem könnten wir täglich Updates posten, aber einige von ihnen hatten bereits das große Glück, ihre eigenen Familien oder pflegestellen zu finden





SARP - URSPRÜNGLICH FÜR DEN NOTFALLTAG GEPLANT


Vielleicht erinnert ihr euch an Renate mit Gesa – vor fast ganz genau einem Jahr hier Freitagsnotfall. Wir für Foteinis Fellnasen haben uns für diesen Platz als Notfall wieder wegen Renate beworben, diesmal leider aus einem sehr traurigen Anlass. Renate ist vollkommen plötzlich und unerwartet und viel zu jung Anfang dieses Jahres ihrer Gesa über die Regenbogenbrücke gefolgt. Wir haben damit nicht nur eine Freundin und unermüdliche Kämpferin für die Tiere verloren, sondern auch die Verantwortung für einen Vereinshund übernommen. So dachten wir jedenfalls. Renate hatte einen Hund von Foteini – Sarp – adoptiert, nachdem er durch eine leider nicht ganz passende Vermittlung mehrere Stationen auf verschiedenen Pflegestellen durchlebt hatte und immer mehr verunsichert wurde. Er bekam mehr und mehr den Ruf, schwierig zu sein und fand schließlich einen Platz in einer Pension. Dort lebte er im Rudel mit Familienanschluss und lebte auf – aus ihm wurde ein glücklicher Sarpi. Eine weitere Vermittlung endete erneut in der besagten Pension, wo er sich doch so wohlfühlte. Nach langen Gesprächen entschloss sich Renate, ihn zu adoptieren, jedoch für immer in der Pension zu belassen, da er dort wirklich glücklich war. Wir haben sie damit mit einigen Patenschaften unterstützt.

Nach ihrem Tod haben wir beschlossen, Sarp als Vereinshund zu übernehmen und so Renates Herzenswunsch weiterzuführen. Für diese Pensionskosten hätten wir heute eigentlich gesammelt – doch obwohl alles bereits in „trockenen Tüchern“ war, der Nachlass geregelt und wir den Pensionsvertrag bereits zur Unterschrift vorliegen hatten, sagte uns die Pension ab. Ohne jeden nachvollziehbaren Grund, ohne Bereitschaft, auch nur einen Millimeter auf uns zuzukommen – im Gegenteil, sie warfen uns vor, nicht im Sinne und zum Wohle Sarps zu handeln – und forderten uns bzw. Sarps Erben auf, ihn umgehend dort abzuholen.

Langer Rede kurzer Sinn – normale Pensionskosten kann sich unser kleiner Verein nicht leisten, niemand von uns hatte die Möglichkeit, ihn zu adoptieren und so kam er zum vermittelnden Verein zurück und lebt nun in Zwingerhaltung in der Hoffnung, doch noch von den passenden Menschen gefunden zu werden

Liebe Renate, wir sind überzeugt, dass du weiterhin über Sarpi wachst und ihm hilfst, den perfekten Platz zu finden. Wir sind untröstlich, dass wir dich und ihn im Stich lassen mussten




Virtueller Beitrag

Wir hatten bereits angekündigt, dass wir selbstverständlich wieder von Karma Klaus und Klarissa begleitet werden. Da die beiden regelmäßig so viel Spaß an den Spielen mit euch haben, stand es für sie außer Frage, dass unsere virtuellen Beiträge in ihrer Hand liegen. Na, dann schauen wir mal, welches Süppchen sie diesmal gekocht haben und welche Zutaten sie für euch bereit halten.


KARMA-KLAUS IM WELPENHAUS

Hey Leute, ich bin´s euer Klaus,

unterstützt ihr mich im Welpenhaus?

Ein paar Häufchen müssen weg,

die Kleinen machen ganz schön Dreck,

denn sie haben keine Windeln an und wissen noch nicht,

dass man auch draußen kacken kann.

Und sie brauchen Körperpflege,

tummeln sich sonst die Flöhe im Gehege.

Auch die Würmer gehören sofort in Kur geschickt,

damit im Bäuchlein nichts mehr zwickt.

Und die Impfung macht das ganze Rund,

denn durch all dies bleibt der Hund gesund.

Doch sie brauchen auch,

gutes Welpenfutter für den Bauch!

Dazu ein bisschen schmusen, knuddeln, spielen,

denn sie brauchen ganz viel Liebe.

Häufchen sammeln, das machen Klarissa und ich,

doch für die Kostendeckung, da brauchen wir dich!

Und natürlich haben wir wie immer einen großen Koffer voller Gaben

wir teilen mit euch von Herzen was wir haben

wenn auch ihr den Welpen eure Hilfe schenkt

sind die Welpen vor Freude außer Rand und Band

und wird vielleicht Klarissas Glücksfee-Hand

mit ein wenig Glück zu euch gelenkt


Der Glücksfee-Hand Turbo sieht aus wie folgt:

Flohzeugs/Wurmgedöns je 3,00 Euro einmal Pupsgeschwindigkeit

Impfung je 5,00 Euro doppelte Pupsgeschwindigkeit

Futter 10,00 Euro fünffache Pupsgeschwindigkeit

Eine Runde Knuddeln 10,00 Euro fünffache Pupsgeschwindigkeit und

ein ganzer Welpentag mit Knuddeln, Spielen, Tierarzt, Hundebäuerchen und was dazugehört 20,00 Euro und sagenhafter 12 facher Pupsgeschwindigkeit

Eine Pupsgeschwindigkeit bedeutet hier natürlich die Anzahl der Zettel, die für euch in den Napf kommen

Bankverbindung :

Deutsche Skatbank

Kontoinhaber: Wir für Foteinis Fellnasen e.V.

IBAN DE36 8306 5408 0005 2197 44

BIC GENO DEF1 SLR

PayPal:

info@foteinis-fellnasen.com oder

Zu den Geschenken:

Alle Teilnehmer kommen je nach Pupsgeschwindigkeit x-Mal in den Topf - es gibt viele wunderschöne Geschenke, hier zB einen Schlemmerkorb von unserer Ursula Michel - alles selbstgemacht - der Eis.... stammt aus einer Bio Winzerei von ihrem Mann - der Korb hat einen Wert von ca. 60,00 Euro. Im Laufe des Spiels haben wir weitere tolle Geschenke vorbereitet - wenn die Welpen kräftig unterstützt werden, folgt danach noch ein Gutschein über eine Telefonberatung unserer Hundetrainerin Birgit Gröber im Wert von ca. 50,00 Euro. Den Gutschein haben wir soeben mit in den Topf geworfen - danke für eure Unterstützung Schaut mal in die Kommentare, da sind noch 2 wunderschöne Preise von Sponsoren aufgetaucht

Wir selbst werden nun noch einen Gutschein von Jochen Schweizer für eine Erlebnisbox im Wert von 60,00 Euro bereithalten, mal schauen, ob sie auch noch in den Topf wandern darf - damit stehen dem Beschenkten viele tolle Erlebnisse zur Auswahl, z.B eine Alpacawanderung, ein Candle-Light-Dinner, Tauchschnupperkurs, Wellnessmassage u.v.m.

Geht es weiter, sind wir natürlich gerüstet

Das Porto tragen bitte die Beschenkten





KARMA-KLAUS UND KLARISSA KAUKNOCHEN UND DER WERT DER KASTRATION


In Griechenland gibt es eigentlich ein recht ordentliches Tierschutzgesetz, sogar die Kastration der Haustiere ist vorgeschrieben. Doch leider wird dies nicht wirklich kontrolliert und viele Menschen halten sich nicht daran. Im Gegenteil, viele halten Kastrationen für schädlich und werden sogar noch von einigen Tierärzten in dieser Denkweise unterstützt.

Doch Kastrationen sind der erste und wichtigste Schritt für nachhaltigen Tierschutz. So ist Foteini unermüdlich bestrebt, die Menschen in ihrer Umgebung davon zu überzeugen, manchmal hat sie mittlerweile sogar Erfolg. Dies mag allerdings auch daran liegen, dass sie letztlich die Kosten übernimmt und natürlich unterstützen wir sie dabei genau so, wie bei der Kastration der Straßentiere, wann immer dies möglich ist.

Damit wir dies leisten können, sind wir für jede einzelne Spende dankbar - vielleicht magst auch du uns dabei unterstützen?

Als kleines Dankeschön haben wir für jeden Unterstützer, der mag, ein buntes Stofftier bereit - lediglich um die Übernahme der Portokosten müssen wir dann bitten.

Kommentiert bitte, wenn ihr etwas gespendet habt aber auch gerne ohne Spende, was ihr von Kastrationen haltet - vielleicht gibt es ja zumindest für die virtuelle Welt von Klaus und Klarissa jemanden, der sich gegen eine Kastration ausspricht

Vielleicht habt ihr noch Lust, die Diskussion zum Thema unserer beiden bunten Hunde zu verfolgen:

Nachdem Klaus und Klarissa hörten, dass Foteini unglaublich viele Welpen hat, machten sie sich sofort auf den Weg nach Griechenland. Natürlich wollten sie die Hundekinder knuddeln und dabei helfen, sie zu versorgen, aber sie wollten auch durchs Land ziehen und die Bevölkerung darüber aufklären, warum Kastrationen so wichtig sind.

Doch zunächst stand erst einmal Klarissas Kastration zur Diskussion …


„Mensch Klaus, da sagt doch dieser Tierschützer zu mir, bevor ich andere Leute aufkläre, muss ich zunächst einmal mit gutem Beispiel voran gehen. Ich möchte mich aber nicht kastrieren lassen!“

„Klarissa, wenn du dich kastrieren lässt, dann leidet dein Fell und du siehst plötzlich wieder aus wie ein Welpe.“

„Pansenlapapp , wer erzählt denn so ein Quatsch? Natürlich ändert es was an meinem Hormonhaushalt, aber meiner wahren Schönheit würde es schon nichts anhaben. Aber es wäre schon ein komisches Gefühl auf eigene Kinder verzichten zu müssen. Gerade, weil wir solche Naturschönheiten sind.“

„Ich will jedes Jahr 12 Stück!“

„Ja bist du denn bekloppt? Ich will doch nicht jedes Jahr zwölf Rabauken aufziehen. Weißt du, wie sehr das meinen Körper beanspruchen würde? Ich bekäme zu der Kraftlosigkeit auch noch ganz schreckliche Hängebrüste.“

„Oh wie wahr, dann hängen sie nur noch so da, schalalalaaa …“

„Außerdem müsste ich wohl befürchten, dass es grüne Kindsköpfe werden, wenn ich mir deine Reaktionen so anschaue.“

„ Kindsköpfe? Von wegen. Zwölf Prachtexemplare würden das!“

„Aber wenn die das genauso empfinden, dann werden es mehr und mehr Prachtexemplare. Hundewelpen sind schließlich immer süß. Aber viele von ihnen hätten dann wieder keine Zukunft und würden auf der Straße landen. Das soll doch vermieden werden.“

„Ach, die zwölf Stück im Jahr …“

„Klausi, wenn 12 Welpen erwachsen werden und davon jeder wieder 12 Welpen bekommt und diese 12 Hunde, dann auch wieder 12 Welpen bekommen und dazu noch unsere jährlichen 12 Welpen … Rechne dir das mal aus!“

„12x12x12x12x12x6(schlechtes Jahr)x12 … hast Recht, das sind einige!“

„Genau, dann kriegen wir unsere Kinder, Enkelkinder und Urenkel gar nicht mehr beschützt und müssen vielleicht dabei zusehen, wie sie überfahren werden oder in schlechte Hände gelangen.“

„Mist, aber du machst mich immer so nervös, wenn du Läufig bist!“

„Ach Klausi, das wäre doch dann vorbei. Außerdem müsstest du dann nicht mehr eifersüchtig auf die Rüden aus der Nachbarschaft sein, die dann immer hinter mir herlaufen.“

„Und du bekämst keine Hängebrüste? Dann geh doch zum Vet, Du!“

„Du kannst dich ja auch gleich kastrieren lassen, dann machen dich die anderen Weiber wenigstens auch nicht mehr so jückig.“

„Aber einmal könnten wir doch …“

„Nein, du gehst gleich mit zum Vet, Du!“

Auch Klaus und Klarissa mussten sich erst einmal darüber klarwerden, welche Ausmaße es annehmen kann, wenn Hunde immer weiter neue Welpen in die Welt setzen. Auch erinnerte sich Klaus an das Gerangel mit den anderen Rüden, bei dem schon so oft Hunde schwere Bisswunden davon trugen. Oder aber, wie große Rüden, über ganz kleine Hundemädchen herfielen, – ein furchtbarer Anblick.

Ob diese Einsicht rechtzeitig kam oder ob es doch noch kleine Karmarissas geben würde …?

Jedenfalls zogen die Beiden durch das Land, klärten die Menschen auf und sammelten Spenden, um bei diesen wichtigen Kastrationen zu unterstützen. Denn am Geld sollte es nicht scheitern!

Doch Klaus und Klarissa diskutierten immer weiter, ob Klarissa nicht wenigstens einmal Welpen bekommen sollte. Aber sie kamen zu keinem Ergebnis.

Kleine Pansenpupser oder nicht?


Jedes Kind braucht einen Namen

weiter unten findet ihr die Geschichte, wie es überhaupt zu den süßen Klaurissas kam. Jetzt sind sie da und brauchen natürlich einen Namen.

Bitte mit Angabe des Welpen, dem ihr einen Namen geben möchtet, kommentieren. Der Namensgeber erhält natürlich eine Patenschaftsurkunde (zum Ausdrucken), zudem tauchen Klaus und Klarissa und zukünftig natürlich auch hin und wieder ihre Kinder in unseren Geschichten und Spielen auf - sowohl hier bei Facebook als auch auf unserer Homepage. Auf Wunsch wird der Namenspate des jeweiligen Kindes dann natürlich auch immer Erwähnung finden.




Nachwuchs


Nur ein Pups?

Plötzlich diskutierte das ganze Land über Klausis Kinderwunsch. Sollte dieser nun erfüllt werden oder nicht. Sollte eine solche Edelrasse gezüchtet werden? Oder würde so das Leid der bunten Hunde nur noch größer werden?

Doch plötzlich stellte sich eine ganz andere Frage …

„Klausi, diese ganze Diskussion ist mit auf den Magen geschlagen. Ich habe plötzlich unglaubliche Bauchschmerzen.“

„Lass es raus Klarissa! Auch du darfst dich mal eines Pansenpups entledigen!“

„Ach du meine Güte. Klausi, das war kein Pups.“

„Oh Mist, du hast in die Hose gemacht!“

„Neeeiiiin, ruf sofort die Hebamme. Mir ist die Fruchtblase geplatzt. Wie kann das denn sein? Ich hab doch gar nichts bemerkt?“

„Naja, ein bisschen dick bist du schon geworden. Und außerdem hattest du komischen Hunger. Sauergurkenpansen, so eine Schweinerei kann man eigentlich nur essen, wenn man schwanger ist. Bist du sicher, dass du jetzt Kinder kriegen möchtest, nachdem wir gerade über Kastrationen diskutieren? Das ist total unpassend.“

„Ruuuuf sooooofooort die Hebamme, du Klugscheißer!“

Und dann ging es auch schon los. Klarissa bekam ein buntes Hundekind nach dem anderen. Acht Stück an der Zahl. Darauf waren die beiden nun mal gar nicht vorbereitet.

„Herr Klaus, ihre Frau hat 8 wundervolle Welpen zur Welt gebracht. Sie sind alle kerngesund, auch wenn sie teilweise schon etwas merkwürdig aussehen und duften.“

„Wie acht? Ich hab 12 bestellt? Dann fehlen noch 4?“

„Es tut mir leid Herr Klaus, aber es waren derzeit nur 8 Welpen lieferbar. Klarissa ist schließlich keine Zuchtmaschine und eigentlich hätte das gar nicht passieren sollen!

Sie dürfen jetzt, wenn sie sich von ihrer Ohnmacht wieder erholt haben, zu ihrer Frau und den Kindern.“

„Klarissa, wie nur acht? Dann hättest du eben nochmal pupsen müssen! Oh mein Gott sind die süß.“

Da brauchen wir als erstes ein paar Namenspaten. Ich hab nämlich keine Ahnung, wie wir diese Pansenpupser nennen sollen.

Und wir brauchen Babysitter, der eine da schreit schon die ganze Zeit, sobald man im den Schnuller wegnimmt! Der sieht sowieso etwas merkwürdig aus.“

„Er sieht aus wie du! Und manchmal wünschte ich mir, man könnte dich auch mit einem Schnuller ruhig stellen. Und am besten würde man noch einen zweiten Schnuller nutzen, um deine hintere Duftluke endlich mal zu verschließen.“

„Das war ich nicht! Die Kinder stinken! Nur der eine riecht anders und sieht aus wie der Nachbarsdackel. Überhaupt sehen die alle sehr unterschiedlich aus und dennoch kommen sie mir bekannt vor.“

„Ach Klaus, so ist das nun mal. Wenn ich heiß bin, besucht mich die ganze männliche Nachbarschaft …!“

„Du wirst so bald wie möglich kastriert!“

Wie sollen die Karmarissas denn nun heißen?




Karma Klaus und Klarissa Kauknochen und die namenlose Gang


Klaus und Klarissa sind mit ihrer Welpenbande ganz schön überfordert. Sie rennen die ganze Zeit durcheinander, klettern auf viel zu hohe Bäume, spielen mit allem, was nicht niet- und nagelfest ist, klauen alles Essbares und sind eigentlich nur lieb, wenn sie schlafen. Aber wie sollen Klaus und Klarissa sie erziehen, wenn sie nicht einmal alle einen Namen haben?

Klaus ist schon fix und fertig …

„Die da, die da oder ist es die da? Der da, der da, was macht der denn schon wieder da? …“

„Bor Klaus, was ist hier denn schon wieder los?“

„Ach Klarissa, bleiben die kleinen Quälgeister eigentlich namenlos?

Wie soll ich sie denn dann nennen, wenn sie wie die Wilden durch die Gegend rennen?“

~ Wer ist das da, der mit dem Bällchen spielt?

~ Wer ist der da, der sich nach dem Pupsen immer im Kreis rumdreht?

~ Wer ist die da, die sich mit Sabber ihre Locken dreht?

~ Wer ist das da, der dauernd vor dem Kühlschrank steht?

~ Wer ist der da, der aus Kötteln Figuren knetet?

~ Wer ist die da, die nach jedem Pups zum heiligen Pansen betet?

~ Wer ist das da, der nur im Handstand pupsen kann?

~ Und wer ist die da, die nur Freitags klugscheißen kann? Die ist grün und hat ne Brille an.

„Ach Klaus, ich weiß doch auch nicht, wie wir sie alle nennen sollen. Vielleicht fragen wir einfach noch einmal all diese netten Leute hier, ob sie nicht doch noch Taufpate werden möchten, bevor es alles „Diedas“ „Dasdas“ oder „Derdas“ werden.“





NOTFALLTAG WELPEN WIR FÜR FOTEINIS FELLNASEN


Wir möchten die Gelegenheit nutzen, und euch einen Tag Alltag bei Foteini, unserer Herzenstierschützerin in Nordgriechenland, beschreiben. Lange zurückblicken müssen wir nicht, nehmen wir doch einfach einen der letzten Tage.

Anfang der Woche wurde Foteini von einer Freundin informiert, dass ein kleiner Welpe in der Nähe des Fuhrparks einer Müllkippe ausgesetzt worden ist. Für sie war das Grund, umgehend zu handeln. Dieser Ort liegt an einer vielbefahrenen Straße und die Überlebenschancen für einen so kleinen Welpen, ganz ohne Mutter oder Geschwister, gehen dort gegen Null.

Bereits auf dem Weg dorthin wurde sie wieder einmal mit der völligen Gleichgültig- und Respektlosigkeit vieler Menschen dort konfrontiert. Am Straßenrand lag ein toter Hund, vermutlich erst kurz vorher dort ausgesetzt, denn Tiere kommen doch in der Natur bestens klar. Nun, ein Hund, der bis zum Urlaub oder Umzug immerhin ein Zuhause hatte, ganz sicher nicht. Verkehr, Rudel von Straßen- oder Schäferhunden, Schlangen, Gift – so viele unbekannte Gefahren lauern. Foteini postet in der Regel diese Erlebnisse nicht, sie erzählt am liebsten mit fröhlichen Bildern, aus denen vor allem sie Kraft schöpfen kann. Doch sie bewegt sich derzeit an der Grenze, zu viele Hiobsbotschaften, zu viele schlimme Bilder, die auf sie einstürzen und so hat sie diesen Hund stellvertretend für so viele gezeigt. Wenn wir auch nicht mehr für ihn tun konnten, so durfte er seine Reise über den Regenbogen wenigstens begleitet von Liebe und vielen guten Gedanken antreten.

Schließlich kam sie bei dem kleinen Welpen an – Ebony. Eine Handvoll Hund, ca. 3 – 3,5 Monate alt und so groß wie ein 2 Monate altes Kätzchen. Bei Foteini ist kein Platz mehr – keine Ecke, kein Winkel, doch konnte sie dieses Hundekind doch nicht zurücklassen. So war es dann gar nicht so schwer, die kleine Ebony mit etwas Futter davon zu überzeugen, sich einfangen zu lassen.

Ebony war an einem Ort unterwegs, wo letztlich immer wieder die ungewollten Seelen dieser Stadt landen. Die Menschen beschweren sich über Straßenhunde, die erst durch Menschen dazu wurden. Sie behaupten, diese Hunde wären böse und gefährlich, damit sie dort weggeholt werden. Diese "bösen" Hunde dürfen dann von diesem Tag an ein Leben an der Kette verbringen. So erging es auch Maddie, einem Hund aus dem letzten Jahr bei Foteini Zum Glück konnte Foteini sie damals nur nach einem Tag an der Kette aus dieser Lage befreien und heute ist sie einer der glücklichsten Familienhunde überhaupt.

Dieses Mal sah Foteini dort diesen einen Hund, ob Rüde oder Hündin wusste sie nicht, mit schon trüben Augen und von den Männern, die dort arbeiten, konnte ihr nicht einer etwas über diesen Hund sagen. Wie viele Jahre mag diese arme Seele schon zu einem Leben an der Kette verdonnert sein?

Der Hund war ganz aufgeregt, erhoffte sich Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Sein trauriger Blick traf Foteini mitten ins Herz.

Dieses Leben an der Kette ist nichts anderes, als unschuldig im Gefängnis zu sitzen Was für ein furchtbarer von Menschen gemachter Kreislauf - Hündinnen nicht kastriert, Welpen geboren, ungewollt entsorgt, eingefangen und unschuldig zu einer lebenslangen Haft verurteilt.

Doch leider konnte Foteini auch diese arme Seele nicht mitnehmen. Eigentlich war für Ebony schon kein Platz mehr.

Doch sie wird versuchen, sie zum Tierarzt zu bringen und untersuchen und ggf behandeln zu lassen.

Und natürlich ist der Wunsch groß, dass auch diese Seele irgendwann erfährt, wie schön es ist geliebt zu werden

Für mich persönlich war diese Begegnung eine der schlimmsten aus den letzten Monaten. Dieser Hund steht für mich für alles, was wir ändern möchten, wo wir helfen möchten aber wo uns aus den verschiedensten Gründen die Hände gebunden sind. Täglich habe ich diesen Hund, mittlerweile wissen wir, es ist ein Mädchen, in meinen Gedanken und hoffe für sie auf ein besseres Leben.

Als Foteini mit Ebony im Gepäck auf dem Rückweg war, fiel ihr plötzlich ein dünner, brauner Welpe ins Auge. Sie stoppte sofort und fuhr zurück.

Der Welpe war sehr ängstlich und verschwand sofort hinter einem Tor. Doch kurz darauf tauchte auch schon ein weiterer sehr hungriger Welpe auf.

Beide waren furchtbar hungrig

Ob die Welpen dort an diesem Platz leben, also einen Besitzer haben, konnte Foteini nicht herausfinden.

Alles was sie weiß ist, dass sie sicher schon seit Tagen nichts mehr gefressen hatten.

Letztlich konnte Foteini sie nur füttern und mit schwerem Herzen weiterfahren. Doch vergessen wird sie sie nicht…

Ein ganz normaler Tag

Gestern hat Foteini übrigens erzählt, dass die Brände auch bei ihnen angekommen sind, in den Bergen hinter ihrer Stadt - dort, wo die Menschen so gerne ihre ungewollten Tiere entsorgen. ...








Wie gesagt, die Aktion ist nun vorbei, eine Teilnahme an den Spielen ist also nicht mehr möglich, aber über Spenden freuen die Fellnasen sich immer wie blöd.

Euer Karma-Klaus mit Großfamilie


Mit jeder Spende unterstützt ihr die Fellnasen vor Ort!

Bankverbindung :

Deutsche Skatbank

Kontoinhaber: Wir für Foteinis Fellnasen e.V.

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