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Image by Galina N

Eine turbulente Woche

Kleiner Bericht von Foteinis Woche

Die letzte Woche war ganz besonders turbulent – glücklicherweise kommt es nicht immer so heftig, doch der Wind weht merklich kühler. Auch in Griechenland explodieren die Preise, immer mehr Hunde werden ausgesetzt oder einfach nicht mehr versorgt. Fand man bislang nur hin und wieder kleine Hunde auf den Straßen, hat sich auch dies geändert. Das Überleben auf der Straße ist für jedes Tier eine Herausforderung, doch besonders die Kleinen und/ oder die, die ein Familienleben kennen, haben kaum Chancen, am Leben zu bleiben.


Nicht nur der Verkehr, auch die vielen Rudel der Schäfer- und Straßenhunde (in der Regel große Herdenschutz-Mixe) werden zur tödlichen Gefahr. Hier bei uns in Deutschland gehen die Spenden drastisch zurück, auch ein Zuhause oder wenigstens eine Pflegestelle zu finden, ist schwer wie nie.


So ist bei Foteini jeder Platz im Gehege und jeder Platz, jedes Zimmer und jeder Balkon in ihrem Zuhause belegt. Wir schreiben immer, dass rund 100 Hunde von ihr versorgt werden, dazu kommen noch die Katzen bei ihr Zuhause und natürlich die festen Futterplätze auf den Straßen und auf der Müllkippe sowie einige Privatpersonen, die mit ihrer Hilfe das ein oder andere Rudel versorgen. Mittlerweile dürfte die 100 damit weit überschritten sein. Die Versorgung beschränkt sich nicht nur aufs Futter, Medikamente und wenn möglich Kastrationen und medizinische Versorgung gibt es natürlich für jedes Tier, das Hilfe benötigt.

So wurde Foteini in dieser Woche wieder angesprochen, es gäbe da eine Familie- zwei ältere Schwestern und ihr blinder Vater, die viele Kokonis (Griechenlands zauberhafte kleinbleibende Rasse) aufgenommen hätten aber einfach nicht über die finanziellen Mittel verfügten, diese auch zu versorgen. Foteini fuhr natürlich hin, um sich selbst ein Bild zu machen und hatte jede Menge Futter im Gepäck. Ihre Befürchtungen wurden weit übertroffen.


Jungs und Mädels, mindestens 22 (eher mehr) bunt gemischt, keiner davon kastriert, so dann auch eine Menge Welpen in schlechtem Zustand. Alle Hunde hatten riesigen Hunger, viele zeigten Anzeichen von Räude und Parvo hatte wohl schon zugeschlagen Die Leute sind sehr sauber, versuchen, die Hunde gut zu versorgen und sie erhalten dort sicherlich auch Zuwendung, doch durch die Überforderung und die knappen finanziellen Mittel ist den Hunden damit natürlich auch nicht geholfen.


Im ersten Schwung hat Foteini dann 9 Hunde mitgenommen, 4 Mädels, die kastriert werden und 5 sehr kleine Welpen, die dringend ordentlich versorgt werden müssen. Wo sie sie untergebracht hat, hat sie uns noch nicht verraten, wahrscheinlich ist mittlerweile jede Abstellkammer voll. Und es ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung, neue Hunde unterzubringen – oft muss dafür innerhalb des Geheges oder des Hauses umgesiedelt werden, nicht jeder Hund passt zu jedem.

Die anderen Hunde, die sie erst einmal dort lassen musste, hat sie natürlich ebenfalls mit Wurmkur, Flohmitteln und Medikamenten gegen die Räude versorgt, auch Futter ist selbstverständlich dortgeblieben.




Während wir noch überlegen, wie wir dies alles am besten auffangen können, erreicht schon der nächste Notfall Foteini. Heute morgen rief eine Frau an, sie hat ein kleines Hunde-Mädchen verletzt auf der Straße gefunden. Foteini hat sie gleich mit zum Tierarzt genommen, der zwei Brüche am Becken festgestellt hat. Die Kleine ist noch recht jung und hat gerade mal 5 Kilo. Sie muss nun so schnell wie möglich operiert werden, doch es ist gar nicht so einfach, dafür den richtigen Tierarzt zu finden.

Doch Foteinis Tierarzt hat sich gleich auf die Suche gemacht und ist fündig geworden: 600 Euro werden damit zusätzlich zum Röntgen und Ultraschall fällig werden, doch natürlich kann das Mädchen so nicht einfach zurück auf die Straße.




Wie ihr seht, nimmt es leider nirgendwo ein Ende und daher sind wir sehr froh, euch wie immer hinter uns zu wissen. Danke dafür.

Über finanzielle Unterstützung bei dieser akuten würden wir uns natürlich sehr freuen und sagen jetzt schon ein herzliches Dankeschön1


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